Getting Tough „The Race“ 3.0

Hervorgehoben

Die Höllle von Rudolstadt hatte wieder gerufen.

Mehr Bilder: HIER

Wer Videos will: HIER

Nen nettes Leidensvideo vom meinem Team Kollegen Daniel gibt es hier: HIER

Es war wieder soweit. Abfahrt nach Rudolstadt zu The Race.
Ein 24km Hindernisrennen mit 900 Höhenmetern
und über 100 Hindernissen inkl Waaasseeer….
Die Woche vorher schon Angst gehabt ich würde erfrieren,
es wurden immer Minusgrade gemeldet, jetzt sah es aber „gut“ aus.
Am Raceday sollten es 3-4° werden, hört sich besser an wie -4°😉

Quartier dieses Jahr in Bad Blankenburg in der Landessportschule bezogen.
Kann man nur empfehlen! Ca. 10km von Rudolstadt entfernt,
klasse Zimmer und gutes Frühstück!
Mit im Tross war Berenice von den Teuto Runnern.

Vom Tagungshotel aus fuhren wir dann Richtung Rudolstadt, aber nicht ohne Halt am Bahnhof um Marcel Glaser aufzusammeln.

Auf dem Festplatz traf man draußen doch sofort „El Capitano“ Markus Ertelt und Michael „Kalli“ Kalinowski, die beiden Chefs vom Race.
Sie waren noch immer mit aufbauen beschäftigt!
Im Festzelt waren dann noch einige Racekameraden vom letzten Jahr oder Hindernisrennen davor. Klasse familiäre Bergüßungen wie immer!

Nach dem wir die Nummern im Wagen verstaut hatten, gingen wir erst mal auf Streckenbesichtigung.
Der Walk of Fame und das Freibad wollten begutachtet werden…


Hier auf dem Kletterhindernis „Auto-Wracks“ mit Macel, Berenice´, meiner Frau und Ich


Hangelhindernis über das 2te Becken und im Hintergrund das Baumstammtauchen….


In Erinnerung an 2013 und durch „Verlust“ meines „alten“ Teams,
bin ich dieses Jahr wieder mit dem UDIPAN Trikot und unter dem
Teamnamen „free-OCR-runners“ gelaufen.

Am Raceday war es wider Erwarten recht „warm“.
Während dem Aufmarsch Richtung Start, Gerhard Jupe (UDIPAN Trikot) als Dudelsackspieler führte das Feld wieder an, kam sogar die Sonne ein wenig raus. Es müssen so 2-3° gewesen sein😉
Meine Jacke habe ich auf dem Weg dahin schon ausgezogen und an einem RWT liegen gelassen.

Lars und ich wollten in keinen Stau kommen und sind daher ganz Vorne rein ins Starterfeld.
Das klappte auch ganz gut. Beim Stacheldraht unterkrabbeln ganz Vorne mit dabei und das Maleur,
ich blieb mit der Mütze im Draht hängen und sie riss vom Kopf.
Shit, anhalten und umdrehen geht HIER definitiv nicht, also weiter ohen Mütze😦
Na dass kann ja ein Spaß werden dachte ich mir, bei 2° ohnen Kappe weiter und dann noch ins kalte Wasser…..
Nach 6mtr merkte ich das irgendwas an meiner Schulter baumelte, meinen Mütze, geil, grabsch und weiter!!

Hier das Stacheldraht Feld, welches direkt nach dem Start
und vor den Wassergräben durchkrabbelt werden musste…
Im Hintergrund sieht man die netten Wasserwerfer die einen schon mal anfeuchten..😉

Hier der erste Wassergraben mit dem Erdwall, danach kam dann der Zweite!
Hier lag ich noch unter den ersten 60 Kameraden……
Klasse wie Jeder Jedem geholfen hat da hoch zu kommen, ok Lars vergaß man😦
Nach dem Wassergraben ging es erstmal über ein weiches matschiges Acker hin zu einer Strasse, da konnte man dann seinen Laufrythmus finden, so gut wie es nach dem Sprint ging.

Hier ein Bild nach der ersten Querung der Saale, ich rechnete wieder mit den „Panzerplatten“ von 2013 aber es gab Keine.
Also aufgepasst dass man nicht auf einem Stein ausrutscht!
Danach geht es erstmal schön steil bergauf zum „wieder warm werden“😉
Da kam Lars dann auch wieder vorbei und erzählte mir das man ihm nicht rausgeholfen hatte. Das habe ich im Nachhinein auf einem Video auch gesehen…😦
Nach einigen trailigen Höhenmetern kommt man zum Weinberg um einen Reifen den Berg rauf und runter zu tragen, ist ja früh am Tag und man hat nix zu tun😉


Einer der Hügel des Weinbergs…….
Unten sieht man ATU, die Reifenannahme und Abgabe Stelle😉

Nach der Reifen Strecke geht es wieder Höhenmeter sammelnd durch Berg, Täler und Wälder! Klasse Trails bei schönem Wetter…naja..da sollte ja noch was kommen😉
Irgenwann im Wald, ich war gerade seeehr unsanft umgeknickt, flog Berenice an mir vorbei! Wusste ich es doch dass für sie die Laufstrecke passend ist!
Auf der ganzen Strecke spricht man immer wieder mit bekannten und befreundeten Laufkollegen.
Auch Einer vom Drachenlauf erkannte mich wieder…..

Dann kam der lange u-Förmige Wassergraben den man durchqueren musste.
Schätzungsweise so 250-300mtr…
Das ging dieses Jahr viel besser….danach rief dann die Sturmbahn….

Auf Dieser kam ein Hindernis nach dem Nächsten. Kletter, Hangeln!, Kriechen, durch Wasserlöcher und über Feuerstellen….

Am Ende durfte man noch nen Sandsack ein Mal im Kreis tragen, hatten wohl mit Glatteis gerechnet😉

Nach der Sturmbahn ein wenig laufen, so 400-500mtr, dann bog man auf das Freibadgelände ein..
…durch 2 Stromhindernisse durch … ab ins Freibad…
Aahh….neee…eigentlich will ich dass nicht.
Erstmal schön langsam Handschuhe aus, Halstuch um, Badekappe auf…
..hmm..jetzt vllt rein…okay…langsam rein…bisken untertauchen…
..wieder hoch…Wasser ins Gesicht……

Da wurde langsam der Rettungstaucher aufmerksam, der stand eigentlich am letzten Baumstam, kam aber zu mir um mir Gesellschaft zu leisten..bischen quatschen vllt…
…ne..er sagte :“los, nicht lange nachdenken, unter durch und immer weiter!“
Ich erwiderte dass ein wenig nachdenken manchmal nicht schlecht ist…😉
Na gut, also los..die ersten beiden Stämme waren wieder schlimm aber ab da ging es relativ gut……

Baumstämme geschafft, raus aus dem Wasser! Und dem Strube voll vor die Linse😉
Danke Stefan!!

Lächeln für den Fotografen geht immer😉 Freut ihn doch auch!

Jetzt geht es zum Hangeln über Becken 2…….
….das ging echt gut, die Monkey Bars waren easy!

Bei den Stangen schaffte ich die Erste ohne Probs, kurz vor Ender der Zweiten rutschte ich ab und viel ins Becken, war aber zum Glück knapp vor der Leiter, also raus und weiter…


Spässchen machen ging dann  auch …. !

Nachdem man sich nach dem Freibad etwas warm laufen konnte musste man wieder durch die Saale über zusammen gebundene Treckerreifen klettern.
Am Ufer wartete dann ein kleiner Kletterturm.
Da das klettern über die Reifen ansgtrengend war, bekam man an dem Turm eine kleine Abkühlung mit Wasserschläucher die eine Art Regendusche ergaben😉 Danke….

Dann ging es in den Walk of Fame, der letzte Kilometer mit mind. 100 Hindernissen.
Auch hier wieder Klettern, Krabbeln, Kriechen, Hangeln. Das Alles über Holzwände, Pyramiden, durch Betonröhren, unter Brückenelemente her, durch Mulden, Gerüste und Netze hoch, Netze wieder runter und über oder drunter Panzern her..

Nach der letzten Betonwand sah man das Zielbanner aber einfach so ins Ziel laufen ist ja auch doof, also nochmal unter 6 Betonteilen durchziehen, robben war nicht😉
Nach 3:02 Std war ich endlich im Ziel, komplett zerstört, im Arsch, fertig, kalt, alle…!!

Markus und sein Bruder Thomas waren im Ziel um Alle zu begrüßen!
Abklatschen und weiter…..

….von der letzten Betonwand Oben habe ich schon gesehen dass Ugur, eine Laufkollege aus Oldenburg, durch die letzten Elemente gen Ziel robbte und rief von Oben noch seinen Namen….er drehte sich um und reif zurück :“Yes! Vor dir im Ziel!“ Geil! Freute mich dass wir uns hier im Ziel treffen!!

Als häten wir uns 20 Jahre nicht gesehen, wir kennen uns seit 2013 vom Airborn Fit Run in Oldenburg, begrüßen wir uns….es war sooo geil!!

Ich freue mich Ugur und die anderen vom Team „Ertels Jünger“ kennen gelernt zu haben, immer mal wieder zu sehen und mich mit ihnen zu batteln! 2015 Revanche!!
Warum sie als „Ertels Jünger“ starten ist eine andere Geschichte…;)

Um meine 2013er Platzierung (98ter in 2:57Std) zu erlaufen,
hätte ich dieses Jahr 23! Minuten schneller laufen müssen!

So wurde ich dieses Jahr mit einer
3:02:46 – 376ter von 1784 Finishern

Nachdem ich meiner Frau flennend im Ziel in die Armen gefallen bin, war eigentlich klar dass ich nicht mehr starte….aber ich muss ja….dass war im Vorfeld durch Andere geregelt😉
2013 habe ich mir ja den Schriftzug auf das Schulterblatt tättowieren  lassen
(HIER nachzulesen…) und die Geschichte wurde im November in der Runners World publiziert.

Das Team von Getting Tough hat das gelesen und mir deswegen einen Freistartplatz für 2015 gegeben….na Danke😉
Aber nichts destotrotz hätte ich mich am Montag sowieso wieder angemeldet😉
Dass war schon am Samstag Abend auf der Party beschlossene Sache.
Das Battle mit „Ertels Jüngern“, Wiedersehen mit den ganzen anderen Bekloppten, Begleiten von neuen Wahnsinnigen und natürlich beim um beim krassesten Race wieder dabei zu sein!!! Danke Markus, Michael und dem ganzen Team!

Aber nach der Challenge The Race ist vor der Herrausforderung der Nadel🙂

Auch dieses Jahr konnte man sich im Anschluß an das Rennen tättowieren lassen,
nur den Schriftzug habe ich ja schon, 2 wären ja blöd.
Also fragte ich Katja, Frau Kat, die Besitzerin von Kat Cave dem Tattoo & Piercing Studio aus Rudolstadt, ob ich nicht den Kerl aus dem Logo bekommen könne.
Sie sagte zu und ich schickte ihr eine Vorlage. Ich dachte so an S/W aus Linien irgenwie.
Die Vorlage die zurück kam war farbig und der Typ auch schon schattiert…
…oookaaay dachte ich mir, schauen wir mal.
Also Samstag nach dem Lauf und dem duschen hin vor die Bühne im Festzelt.
ich fragte erstmal ob die Vorlage ein Sapß war so in Farbe…sie erwiderte nur.. :
„Wenn dann machen wir das Richtig! Ich habe die Macht!“
Jupp, na dann los…

Letztes Jahr war das Zeitfenster so 40min, sie musste ja mehrere bedienen,
so sollte es dieses Jahr auch sein aber in Farbe dauert es ja😉
also irgendwann dann mal den Tisch beim Griechen umgebucht,
17 Uhr war nicht mehr zu schaffen obwohl wir um 14:45 da waren😉
Es wurden insgesamt 2Std15min! Das Ergebnis endgeil!!!

 DANKE Frau Kat für den StammTräger von Getting Tough!!!

Getting Tough „The Race“ 2.0

Hervorgehoben

„Der härteste Hindernis- und Geländelauf Interkontinental Europas“

„Die Hölle von Rudolstadt“

www.gettingtough.de

Das sind die Ankündigungen mit denen man konfrontiert wird

wenn man sich zum Getting Tough – The Race anmeldet.

Die ebenbürtige Version des bekannten Tough Guy aus England.

Ein Lauf über 24km, 900 Höhenmeter und gespickt mit knapp 100 Hindernissen!

Meine Laufkollegen Kat Rin, Manfred Arndt und Schmidt de Luxe trainierten ja für Getting Tough The Race und versuchten mich zu überreden mitzukommen.
Ich habe mich aber wehement dagegen gewehrt bei solch einem Lauf mitzumachen, wo man an seinem eigenen Körper vorsätzliche Körperverletzung begeht. Es ist nicht so das ich noch keine Kontaksportarten betrieben habe aber da war ich 25 Jahre jünger.
Schmiddy viel fußtechnisch aus und man wollte mit die Startkarte aufs Auge drücken…neee…never!!
Dann begingen Michael Kalinowski und GettingTough, für mich gesehen, den Fehler die Medaille zu posten…..2 Tage guckte ich mir sie jeden Abend an und dann fragte ich bei Karsten Leypold nach ob es denn noch Schlafplätze im INJOY Rudolstadt gebe…..ja es gab
Ich schrieb ihm das er die letzte Hoffnung war nicht mit zu können.
Er antwortete mir das ihm das von vornherein klar war Also los…..
Ummeldung wurde getätigt und so entschied ich 2 Wochen vor dem Lauf mich auf etwas völlig Neues einzulassen…..
…kaltes verhasstes Wasser in mehreren Versionen…..ne ne ne….

Bilder vom The Race

Hindernisse der Strecke

Streckenplan

Kurz darauf laß ich den Aufruf der Firma UDIPAN das sie noch Läufer für ihr Team suchten…..ich fragte Lars ob er auch Bock hätte und setzte mich mit Nicole in Verbindung. Es klappte und wir sagten zu.
Es gab ein gewisses Sponsoring was nicht auszuschlagen war.
Sind wir nicht Alle ein wenig käuflich😉
Aber als „größten Lohn“ traf man mit dem Team Udipan sehr nette Menschen, um stellvertretend Nicole, Rita und ihren Bruder Roman zu nennen, seines Zeichens Geschäftsführer bei UDIPAN!

Sachen packen für einen „Lauf“ der besonderen Art.
Was zieht man an!? Erst mal reichlich mitnehmen und Erfahrungen vor Ort austauschen!

Unsere Schlafplätze bezogen wir dann in der Badminton Halle des Fitness Studios Injoy in Rudolstadt. Reichlich Läufer waren hier und schliefen in den Gymnastik Räumen, zwischen den Geräten im Kraftbereich, im Saunabereich auf den Liegen und ja sogar auf den Solarien😉 !

Rennfertig, hoffentlich reichts…😉

Im Festivalzelt traffen wir dann am UDIPAN Stand ein um unsere Trikots in Empfang zu nehmen. Überraschender Weise stand da dann auch Gerhard Jupe im UDIPAN Trikot, seines Zeichens Dudelsackspieler, der später den Einmarsch anführen wird und uns im Fintness Studio schon eine Probe seiner Künste zeigte!

Hier das gesamte Starter Team vom Team UDIPAN Gettting Tough 2013.
Wobei die 3 Vorderen die meiste Arbeit mit uns hatten😉
(Rita und Roman Kaltenbach, Nicole Wieden)

Der Einzug auf das Startfeld mutet martialisch an, vorne weg „unser“ Dudelsack Spieler, dahinter ein Trupp verkleideter Ritter und dann die über 1200 Starter, teils mit Fahnen bestückt.

Es geht 700mtr vom Festzelt Richtung Start, gesäumt von Zuschauern.

Wir haben 4° Lufttemperatur und an dem Startfeld steht hunderte Einheimische, Verwandte und Schaulustige!

(In Orange Links – Ich / Rechts – Lars)

Das Starterfeld ist knapp 150mtr breit. Rechts und Links stehen Spritzenwagen der Feuerwehr, farbige Nebeltöpfe werden gezündet, 2 Kunstflieger machen über unseren Köpfen Kunststücke, dann gibt Billy Wilson alias „Mr Mouse“, der Gründer und Chef Organisator vom Tough Guy aus England, den Startschuss. Er ist extra über den Kanal gekommen um dem Organisatoren Team und Michael Kalinowski und Markus Ertelt (Forsthaus Falkenau😉 ) seine Ehre zu erweisen!

Jetzt geht es los, das breite Starterfeld läuft nach ca 80mtr. in das erste 100mtr lange Kriechhindernis um sofort danach durch 2 Wassergräben zu laufen.
Da bekommt man das erst mal das Gefühl davon um was es hier geht. Die Wände sind schlammig und rutschig, man kommt alleine so gut wie nicht aus den Gräben.
Da wird man von Hinten geschoben und von Oben gezogen, Jeder hilft Jedem, man ist draußen, dreht sich um und zieht Selbst einige Kameraden aus den Gräben!

Motto dieser Art von Läufen „Keiner ist Alleine!“

Hier gibt es schon den ersten Ausfall, eine ausgekugelte Schulter.
Damit man erst gar nicht warm wird einmal durch die Saale laufen…..😉

Jetzt kann man erst mal auf einer Strecke von knapp 5km durch die Wälder um Rudolstadt versuchen warm zu werden.
Es geht in Weinbergen zwick zack Rauf und Runter, wie eine Kugel in einer Bahn…

….nach den 5km nimmt jeder einen Reifen und es geht wieder abwechselnd Auf und AB über eine Strecke von ca. 700/800mtr.
Dann erst mal Erholung auf einer ca. 14km Laufstrecke……

….nur ein Bus musste durchkrochen werden und einige Gitterboxen durchhüpfen….

….bevor es auf einer alten NVA Kampfbahn….

…. über mehrere Kriech-, Kletter- und Sprunghindernisse geht.
Auch Wasserlöcher und Gräben waren ein Thema😉
Als letzte Mühe eine ~300mtr Runde Sandsacktragen…

Nach dem man die Kampfbahn geschafft hat kommt die Mutter aller Hindernisse und wirklich die Hölle!
Das Freibad…….

Hier muss man unter 7 Baumstämmen im 4° kalten Wasser durchtauchen. Die Spreu wird vom Weizen getrennt, reichlich geben hier auf.

Ich wusste nicht das sich der Körper in einer Sekunde um 180° dreht, sobald eiskaltes Wasser an Hals und Gesicht kommt!
Schnappatmung, Orientierungslosigkeit und der spontane Gedanke an aufgeben!
Im Becken ca 12 Resttungstaucher und rund ums Becken Sanitäter und reichlich Streckenposten,die auch reichlich zu tun bekamen……

Hat man das geschafft, musste man nur noch über an Stahlseilen aufgehängten Paletten ein Schwimmbecken queren, ohne ins Wasser zu fallen.

Auf einer kleinen beschaulichen Strecke durch den Park durfte man zum letzten mal die Saale durchlaufen bevor man auf den „Walk of Fame“ kommt.

Walk of Fame, das große Finale, 1000mtr ein Hindernis nach dem Nächsten.

Wieder kriechen über Schotter und Asphalt durch enge Betonröhren, klettern über Holz, Beton, Stroh, Netze und Pyramiden.
(Einiges >hier< zu sehen)

Durch spätere Erzählung und dieses Bilder erfuhr ich das ich Lars noch überholte.
Ich kämpfte mich Links hoch und Lars hing an der oberen Hälfter der rechten Seite fest.
Von dieser Pyrmide bis zum Ziel, vllt 500mtr?!, holte ich noch 6 Minuten auf Lars raus.
Lars spielte auf den vorherigen 20km seine läuferische Stärke aus und ich habe ihn ziehen lassen. Wir wollte zwar zusammen laufen aber da ich nich abschätzen konnte was bei dem ganzen kalten Wasser mit den Muskeln passiert, lief ich recht moderat an um später noch was nachlegen zu können.
Die Hindernisse konnte ich Alle recht gut meistern!
Daran kann man sehen was auf diesem einen Kilometer noch passieren kann.

Im Ziel dann mit einer 2:57:08 als 98. von knapp 904 Finishern,
die von den über 1200 Startern noch übrig waren……😦

Am Verpflegungsstand mutierte man dann zu diesem Typos Teilnehmer der es nicht schafft mit beiden Händen einen Becher Tee zu trinken.
Die Arme und Hände machten was sie wollten, zittern wie wild!!
Ich machte mich bei den TV Berichten zum Tough Guy immer über diese Typen lustig,
die zitternd im Ziel standen und sagten sie kämen nächstes Jahr wieder!
Jetzt war ich im Zelt, schon warm angezogen, fror nicht mehr aber die Hände zitterten…..
….und gemeldet für 2014 Getting Tough 3.0 bin ich auch schon!!

Auf der After Race Party traf ich dann noch Billy Wilson alias „Mr Mouse“,
der Gründer und Chef Organisator vom Tough Guy aus England

Im Internet wurde vor dem Lauf angekündigt das die schnellsten Läufer sich auf der Bühne den Schriftzug vom Rennen tätowieren lassen können.
Zu den Schnellsten gehört ich nicht aber da irgend wie Niemand wollte, Einer lage gerade auf der Liege zum tätowieren, bekam ich das Angebot als Nächster dran zu sein….
HOPPLA!? Das war dann aber schnell…….
Erstmal das finanzielle klären…das wat einfach, für Läufer kostenlos….nun denn…5 Minuten später saß ich auf der Liege mein Kumpel lars dokumentierte😉

Auf jeden Fall möchte ich Frau Kat danken das sie mir so spontan und kurzfristig die „Jungfräulichkeit“ genommen hat
…und Nein, den Satz „Es tat gar nicht weh“ kann ich nicht bestätigen.
Als sie fertig war zeigte sie mir das Tattoo auf ihrem Handy und fragte ob es so gut ist.
„Nun ja es ist gestochen, können wir ja nicht mehr ändern ;)“ sagte ich zu ihr..
…darauf sie: „Ich kann es durchstreichen oder schwärzen🙂 ;)“
Neee, das Tatto war wohl top, konnte sie drauf lassen😉

Durch die extrem Verausgabung, den Körper an seine Grenzen bringen,
das erreichen des Zieles,
kennenlernen neuer, sehr netter und lieber Menschen
und zu guter Letzt das stechen eines Tattoos,
nehme ich unvergessliche Momente und Erfahrungen in mein Leben auf!!

HOKA – Einen neue Erfahrung

Ich hatte schon so Viel von HOKA gehört und auch an so manchem Fuß gesehen.
Durch glückliche Zufälle kamen nach dem Zugspitz Supertrail 2 Paar für mich
und ein Paar für meine Frau in unseren Besitz.

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Ein Stinson ATR für meine Frau
Ein RAPA NUI 2 TRAIL WP (Waterproof) und ein Stinson ATR für mich.

Als erstes lief ich den Stinson Probe.
So am Fuß und auf flachen Boden, hatte man schon ein gutes Gefühl.
Genügend Platz und Seitenstabil.
Den ersten Lauf machte ich gleich bei uns in den Teuto.
Wurzelstrecken, kleine und große Steine, verblockte Passagen und den für mich,
bei uns in der Regionen, härtesten Downhill (oder Uphill, wie man will😉 )
hinten am Hermann runter.
Da dachte ich mir dann „Volles Risiko“ einfach Handbremse los und gehen lassen.
Unten angekommen dachte ich mir „Geil, durch die Sohle rein gar nichts gemerkt,
absolut keine Angst vor umknicken oder so. Nur….
..morgens hatte ich noch Druckschmerzen in den Oberschenkeln vom Supertrail und ich sagte zu mir „Du Idiot! hier so runter zu ballern!“ Morgen muss auf Hochzeit vom Dennis und Du verbläst hieor deine Tanzbeine😉
Aber am nächsten Tag von dem Lauf überhaupt nix gemerkt.

  • FAZIT
    Breit geschnitten, genügen Platz für meine breit gelatschten Marathon Füße
    Nach Unten breiter werdende Sohle sorgt für zusätzlich „guten Stand“Seitenstabil, kein seitliches ausbrechen, ESP funzt!
    Sohle griffig, egal ob auf Kies, Sand, Wurzelwerk, Felsen
  • Bei meiner Frau (Knie und Hüftprobleme)
    Erster Lauf noch leichte Knieschmerzen,
    die aber von den nicht sooo leichten Wanderungen in und um Grainau zeugten.
    War auch der erste 5er seit 1 Jahr
    Die nächsten Läufe wurden besser, nun ohne Probleme!

VALOR

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Da mich der Stinson dermaßen überzeugt hatte, orderte ich sofort den Valor nach.
HOKA hatte gerade direkt auf der Homepage Abverkauf,
daher auch gleich so Viele bestellt😉

Als der Valor kam und ich ihn anprobierte die Ernüchterung😦
Man ist der schmal, mein Problem „Kleiner Zeh“ Rechts
drückt sich auch gleich mal schön durch die Seite.
Oha, dass kann was werden😦
Sohle läuft auch gerade nicht Unten, nicht wie beim Stinson nach Außen Weg,
hoffentlich genaus so Seitenstabil?!

Na gut, wenn er schon mal da ist, muss ich da durch, ab nach draußen.
Nach den ersten Metern unseren Stichweg hoch zur Strasse war das Druckgehühl weg.
Keine Ahnung warum aber der kleine Zeh war sozusagen weg….
Angenehmes laufen, Fuß sitzt gut im Schuh.
Oha…Uhr sagt 5:15min Schnitt…mal langsamer werden,
soll ja nen lockerer Testlauf werden.
Da hab ich die Rechnung ohne Mr. Valor gemacht, die wollen nach Vorne.
So oft ich mich zwinge langsamer zu werden,
genau so oft verfalle ich wieder in Richtung 5er ;-

  • FAZIT
    Schmaler geschnitten (Sohle und Schuh) aber guter Seitenhalt und kein Drücken
    Sohle für Asphalt und Waldwege geeignet, guten Gripp auch auf nassem Asphalt
    Schneller Schuh, guten Vortrieb

RAPA NUI 2 TRAIL WP

20150708_165719

Bei passendem Regenwetter kam dann der RAPA NUI zum Einsatz.
Auch schmaler geschnitten wie der Stinson aber kein anfängliches Druckgefühl.
Das Obermaterial wirklich wasserdicht!
Die Sohle auf meinem Hometrail absolut top.
Auf Wurzeln oder größeren Steinen kein Rutschen
Auch später auf dem Rückweg über Strasse und Füßgängerweg kein Rutschen

  • FAZIT
    Schmal aber kein drücken
    Obermaterial dicht
    Sohle auch schmal aber genau so Seitenstabil wie die Anderen
    Absolut grippi!!

Wegen der Seitenstabilität hört man immer wieder wie anfällig die HOKA sein sollen.
Vllt rührt das aber auch daher dass sehr viele Läufer keine Stabi Übungen machen.
Auch nicht die für die Sprunggelenke oder wenig auf unebenen Boden laufen.
Wenn dem so sein sollte,
kann ich mir schon vorstellen dass man dann mit den HOKA vllt nicht glücklich wird.
Obwohl meine Frau, okay außer Zumbaa, nix für die Sprunggelenke macht und gleich bei der ersten Anprobe vom Stinson begeistert war.
Bei dem Modell kommt erleichternd hinzu,
dass die Sohle mehr Bodenkontaktfläche hat wie der der Fuß im Schuh Sohlenfläche😉

2. Neander-Ralley 2015

Am Pfingst-Sonntag war ich bei einem privaten Einladungslauf mit Wettkampf Charakter.
Eingeladen hatte Tom Dörner zur Neander-Ralley auf dem Neandersteig.
Es gab die Strecken 240km mit 4500Hmtr, 80km mit 2400Hmtr
und die 48km mit 1300Hmtr.
Ich wählte die 48er, sollte reichen😉
Gelaufen wurde nach Track mit einer Uhr oder einem Handnavigationsgerät.

Link zur Veranstaltung mit Ergebnissen und News: Klick

Bilder vom VP29 und später bei Tom : Klick

Oliver (der Herr in Bleu) sah schnell aus
und so sprach ich ihn an welche Pace er vor hatte.
Da ich vor 2 Wochen beim Helgoland-Marathon ne gute 3:30 bei Gegenwind und 500Hmtr hingelegt hatte, war mein Plan auch hier einen 5er Schnitt anzugehen.
Oliver mit einer Marathon-Zeit nah an die 3 Std war zwar fixer,
wollte hier aber auch mit einer 5er starten.
Durch die letztjährige Siegerzeit von 5:14 durch Jan,
malte ich mir einen vorderen Platz aus.
Wir wollten mal versuchen am Anfang zusammen zu laufen.


Starter der 48k / 1300Hmtr Strecke

Kurz vor „unserem“ Start um 11 Uhr noch die üblichen Poserfotos😉 und dann ging es auch schon los.
Oliver und ich gingen sofort auf den 5er Schnitt und es llief auch gut.
Die ersten Steigungen meisterten wir passabel und bauten einen guten Vorsprung auf.
An einer Straße angekommen liefen Oliver und ich leider geradeaus runter anstatt Rechts abzubiegen und das Verfolgerfeld angeführt vom Primin kam uns entgegen.
Wir zogen wieder vorbei und liefen weiter unser Tempo.
Nach einigen Höhenmetern und bergab Passagen lies ich Oliver ziehen, er war einfach zu stark.
Ich pendelte mich auf eine 5:30/5:45 ein und lief „mein Ding“ alleine weiter.
Bei weiter Sicht nach Hinten war Niemand zu sehen, also weiter so.
Irgendwann fiel meinen Oberschenkeln dann doch eine dass wir vor 2 Wochen auf Helgoland waren😦
Sie sagten es mir durch einen Krampf im Quadrizeps und einen leichten Zerrungsansatz im linken Aduktor, also Pace raus und locker rauslaufen.
Es ging aber ich musste vorsichtig sein…..dann bin ich auch noch falsch gelaufen und kam auf das Grunstück eines Waldcafes. Laut Track ging der Neandersteig aber genau am Rand lang und ich sah eine Pforte wo der Weg vorbei kam. Diese war leider abgeschlossen, kehr um und zurück.
Da kam jemand mit nem Schlüssen und lies mich durch, wertvolle Zeit verstrich😉
Nach ca 700/800 Metern dann wieder leicht bergauf aber es reichte dass sich die Beine wieder meldeten, ab in den Wandermodus, da rauschte auch schon Pirmin heran und zog nach abklatschen vorbei. Hmmm…okay, versuchen dran zu bleiben.
Klappte ein zeitlang ganz gut aber berghoch hatte er Transylvanien Erfahrung😉
Ich lies ihn ziehen. Er sagte noch das weit hinter uns erstmal nichts kommt.
So war der Plan ab jetzt den dritten Platz halten. Bald kam ja auch der VP am Wendepunkt bei km29. Da dann mal auftanken.
Zwischenzeitlich bei meinem km24 kam uns Oliver „The Rocket“ entgegen.
Er hatte den Wendepunkt schon hinter sich gelassen und flog Richtung Ziel!

Pirmin erreichte den VP um 12:42Uhr, 4 Minuten vor mir😉

Vorne an der Straße erwartete mich der Witzke Oliver schon
und forderte wie schon bei dem 6Std Lauf in Münster Liegestütze.
Die musste ich ihm HEUTE verweigern😉 No way man….

Als ich dann endlich um 12:46Uhr den VP erreichte, völlig platt,
saß Pirmin noch bei Kartoffel und Getränk …

Meine Frau, die am VP half, gab mir noch mein kurzes Shirt.
Ich war in Lang gestartet da die Wettervorhersage iwas von „bewölkt“
und „die Sonne wird nicht durchkommen“ schrieb.
Haha .. Die Sonne gab Alles und ich war durch😉
Direkt nach mir kam Eik, der erste der 80er, zum VP.
Der sah aus als wäre er gerade aus dem Auto gestiegen….Jungä jungä..
Er startete vor mir vom VP und nach einer Stärkung
machte ich mich auch wieder auf den Weg.
Von da ging es eigentlich erstmal runter
und so holte ich Eik nach 1,5km ein und blieb bei ihm.
Vllt könnten wir und gegenseitig motivieren.
Ungefähr an der Stelle wo Oliver uns entgegen kam, trafen wir auf das 4.Platz Verfolgerfeld, den Abstand sollte ich eigentlich halten können.
An der ersten Steigung, so bei km 34, dann wieder die Krämpfe,
fu**, ich ging und dehnte erstmal.
Eik habe ich wohl noch so 2-3 mal eingeholt
und musste ihn wegen der Schenkel immer wieder ziehen lassen.
Irgendwann hatte ich dann das Tempo gefunden
wann die Krämpfe kamen und wann nicht.
So konnte ich Vorsprung ausbauen
und kam knapp 50 Minuten vor der 4.Platz-Truppe mit einer 5:11Std ins Ziel.
Oliver war mit einer unglaublichen 4:08Std reingepfeffert und Pirmin mit einer 4:49Std dann 22 Minuten vor mir.
Ich bin extremst zufrieden mit der Zeit und habe trotz einiger Marathone doch wieder etwas gelernt, respektive wiedererlernt. Denn manche Sachen vergisst man mit der Zeit wenn man nicht so häufig auf Zeit läuft😉
2 Wochen Regeneration reichen nicht für 2 Marathone mit Höhenmetern auf Tempo😉

Von Rechts: Pirmin „Die Lok“ Braun , Oliver „The Rocket“ Schoiber, meine Wenigkeit und Tom „The Chief“ Dörner

Es gab als Gimmick im Starterbeutel ein Shirt, ein Armband vom Neandersteig und den Starterbeutel.
Als „Medaille“ dann die sagenumwobenen Schieferplatten mit den Plazierungen und dem okinalen Logo vom Neandersteig!

Dann kam auch Robert endlich ins Ziel! 240km in 43Std!!

Er lief fast die ganze Zeit mit FrankW und so kamen Beide auf den 2ten Platz der Komplettumrundung!!
Erster auf dem langhen Kanten wurde Alois Wimmer krass kranken Zeit von 32:14Std.

Dann ging die Grillparty los und es wurden erstmal Speicher aufgefüllt.
Das gesamte Event war top organisiert. Die VPs waren klasse, Tom und Sanne haben sich unfuckingfassbar nett um unser Wohl gesorgt. Es hat an nix gefehlt.
Der Track war passend und das Verlaufen war nur dem zu schulden dass nur mit „Wumnavigation“ ohnen Kartenhinterlegung die volle Aufmerksamkeit beim Läufer war.

DAAAANKEEEEE !!!!!!

Hier noch ein paar Bilder vom VP km29 : Bilder VP29

5. BiMa Bilstein Marathon 2015

Für Sonntag den 12.04.2015 war ja die Teilnahme am 5. BiMa Bilstein Marathon geplant.
Die Woche davor war ich leicht erkältet und da ich mit meinem Laufkumpel Martin, Rene
und seiner Frau Heidi schon sehr früh los musste, da die 3 auf dem Ultra starteten, war meine Überlegung Zuhause eine lockere lange Einheit zu laufen…..

Dann kam Ingo auf den Plan….für seinen „Chinesische Mauer Lauf“ wollte er noch gerne eine recht lange Laufeinheit machen, so um die 5 Std……
Ich sagte wir können den 42er beim BiMa laufen und mit den 1000Hmtr können wir das Dingen in 5 Std laufen…über den Veranstalter orghanisierte ich noch eine Startkarte (es gab einige Absagen) und tüteten das Ganze ein. Katrin meldete auch Interesse an und eine weitere Startnummer war absolut Problemlos machbar.
Dafür schon mal fetten Danke an die Veranstalter!!!
Der Schnuppen hatte sich auch verabschiedet!!

Unter diesem Link gibts noch nen paar Bilder mehr…

Die Karte und die Ausschreibung versprachen schon mal eine nette Strecke!

Auf dem Weg von den Umkleiden, ca 1km vom Start/Ziel entfernt, kamen uns dann schon die „Ultras“ entgegen. Die Erste die wir begrüßen durften war Iwi, wie immer locker lustig drauf!! Fly Angel fly…..

Weiter Unten im Ort kamen dann auch schon Rene, Heidi und Martin…..

….gleich dahinter dann Rober Cimander, der den Guide für Didi Beiderbeck machte!
Klasse Aktion Rooobeeert….!!!!

Hier an der Kurve trafen wir aucht Sonja Kley von „Teuto Run and Fun„.
Sie hatte auf 42 umgemeldet, ihr Mann Detlef lief den Ultra. der hier auch schon ins Bild lief!

Bei Ankunft konnten wir schon mal unser Waldtaxi in Augenschein nehmen, mit der Planung es nicht nutzen zu müssen😉
Das Wetter versprach nur das Beste! Die Sonne lachte….

Wir kamen 1 Minute vor Start in den Startbereich, recht entspannt😉
Nix wie bei Großveranstaltungen ne Stunde vorher rein und 3 Stunden vorher Kleiderbeutel abgeben😉

Die Laufstrecke war wechselte von Wirtschaftswegen, Wanderwegen zu Trails…
So wie Oben gab es schöne Abschnitte…

..aber auch lange Asphaltstücke oder breite Waldautobahnen, die auch mal über mehrere Kilometer hoch oder am Ende runter gingen😦
Siehe Bild Unten…

…so etwas gehört dann zu den Bereichen der sich „Trail“ nennen darf!!

Verpflegung war bei solch einem langsamen Läufchen das Wichtigste😉
Auch wenn man die Waffel noch erlegen muss….

Hier am VP trafen wir dann auch Iwi wieder, Ultras und Maras kamen aus verschiedenen Richtungen und liefe in Verschiedene weiter…verrückt…😉

Im Großen und Ganzen lief das Ganze in allen Bereichen ganz entspannt ab..
Der VP nach ca. 12km (an den Umkleiden) hatte nach dem Durchlauf der Ultras sogar schon abgebaut….als dann die ersten Marathonis auftauchten waren die doch ein wenig verwundert, bauten aber in Windeseile Alles wieder auf…😉

Hier mal wieder ein netter Trail…Welcher von der Autobahn abging…

…und nach 300mtr wieder auf die selbe Autobahn kam
Ein verwirrendes Schilderspiel an der Auffahrt…oder war es Auflauf..?!

Zum Glück ging es nach der Autobahn Querung wieder in einen Märchenwald, wo man auf einem Trail einen See umrundete…

Ahhhh….Premiumweg….läuft😉

Endlich kam man an den Bilsteinturm…awsome!

Da gab es „mitten“ im „Bilstein Restaurant“ einen VP…auch nice…
Weitergelaufen wurde dann unter den Anfeuerungsrufen der Gäste….

Bei solch einem Lauf muss zwischendurch einfach ein wenig Zeit für Sport sein…
„Outdoor Forest Bouldern“😉

Mir Blick auf Rossbach lief man einen kleinen Trail am Hang lang bis auf die andere Seite des Berges…

So langsam ging es Richtung Ziel…wieder mir Asphalt unter den Trail Latschen…

Endlich im Ziel angekommen erstmal ein Weizen Alkfrei!!!😉🙂

Fast Punktlandung mit 5:04:09 Std. Ingo hat seinen langen Lauf bekommen.
Wie ich so raushörte hatten Alle sehr viel Spaß auf der Strecke.
Der Trailanteil könnte etwas höher sein und Asphalt gen Null gehen😉..
…aber ich denke der Veranstalter hat in Zusammenarbeit mit Gemeinde, Forstverwaltung und wem noch immer, das Bestmögliche rausgeholt.
Die ganze Aktion extreemst familiär und/aber top organisiert.
Im Ziel hatten wir noch viel Spaß mit den „verpeilten“ VP Posten von den Umkleiden.
Die waren echt „knorke“!! Freuen uns auf ein Wiedersehen!!

Schön war auch den Jan und die Maren mal wieder zu treffen.
Er hat ganz Gentleman like einen schönen Wanderurlaub in der Gegend organisiert und ist dann zwischendurch/am Ende oder wann auch immer dem BiMal gelaufen😉
w-a-f muss halt passen!!😉

Wofgang Karl, der Kumpel vom Roland war auch da, aber leider konnte ich den Robert im Ziel nicht mehr begrüßen, wir fuhren nach Hause…

Vom Zielbereich fuhr ein Bulli der Freiwilligen Feuerwehr Kleinalmerode hin und her, zwischen Ziel und den Duschen und Umkleiden am Sportplatz. Danke dafür……

Hier noch mal Iwi….
„on the fly“ – „beim Streckebier“ und „pantomime smoken“😉

Danke an Alle und hoffentlich auf ein neues in 2016 !!!!

Steelman Run Hannover

Am 22.11.2014 fand der Steelman Run
auf der Pferderennbahn Neue Bult in Hannover statt.
Die Galopprennbahn „Neue Bult“ ist noch heute die letzte Großrennbahn,
die in Deutschland entstanden ist.
Über Facebook wurde im Vorfeld richtig getrommelt mit Technischen Zeichnungen
über die Hindernisse.
Sah recht imposant aus.
Also angemeldet, konnte zum Glück eine Startnummer übernehmen,
da war es dann nicht ganz so teuer😉
Startnummernausgabe war entspannt, auch so war das Gelände sehr groß
und auch die Duschgelegenheiten sahen gut aus!
Okay, manche dachten die „open air Vorreinigung“ wäre die Dusche😉
aber es gab noch richtige warme Duschen in den Jockey Umkleiden😉

Gerade die Startnummer in Empfang genommen,
rief der Dominik Wallert an ob ich ihn und seine Freundin nicht von Bahnhof abholen könne.
Da seine Teamkameraden von Getting Tough gerade beschäftigt waren,
machte ich mich mal auf den Weg😉

Zurück auf dem Gelände ging es ans umziehen.

Auf Grund einiger doofer Vorkommnisse, die mich nachdenklich machen,
switchte ich am Veranstaltungstag noch das Team und startete für “ Roter Freitag e.V.“

Das schwarze Armband signalisierte dass ich in die Welle der ersten 100 Starter durfte.
Meine anvisierte Zielzeit und meine gelaufenen Zeiten ermöglichten das.
Im Startblock traf ich dann das ganze GT Team um Charles Franzke.

Der Start erfolgte aus den Startboxen der Pferde, das war schon mal was Anderes!
Charles ballerte gleich los und war schon nach 200mtr an der ersten Kurve weit Vorraus.

Ich suchte mein Tempo, soweit wie es auf dieser sandigen Galopper Strecke ging.
Nach einer 3/4 Runde auf der Galopprennbahn ging es in das Außengelände in den Wald.
Da kam dann das erste Schlammloch, wenn man nicht zu schnelle war
und drüber weg sprang..hmm..okay..
Eine „Wasserstrecken“ gab es dann noch auf der Runde,
einen kleinen Bach zu queren und sonst eigentlich nur die Hindernisse
über die auch die Pferde springen dürfen.
Also so kleinen Hecken eben😉

Im Wald gab es 2 Holzwänder wo man drüber durfte..auch gut zu bewältigen…

Irgendwann auf dem Feld kamen 12 Football Spieler durch die man durch musste.
Da ich früher Football spielte, stellt ich mich in einem 3 Point Stand vor Denen auf
und suchte Körperkontakt😉
Die ersten Beiden trauten sich nicht so recht mich zartes Persönchen anzugehen,
den Zweiten signalisierte ich mal zu kommen
und die dritten Beiden wußten dann was Phase war und kamen gut auf Schulter.
Da ich aber auch ohnen Shoulderpads „durchzog“, saßen die fast auf dem Hintern😉
DAS Hindernis war geil!!

Ein Mulde voll Reifen durfte man durchlaufen…..

Eine Mulde mit knöcheltiefem Wasser….

…ein lächeln für den Fotografen ging trotz des hohen Tempos…

Dann kam endlich ein „richtiges“ Hindernis, das Hangel Gerüst.

Das machte Spaß, war recht groß und auch für Einige zu schwer,
die liefen drunter oder nebenher😦
Links gab es eine Pussylane zum umlaufen aber selbst die wurde nicht genutzt😦

Wieder ein bischen Spaß für die FotoFrau, damit es ihr nicht zu langweilig wird😉

Nach 44:13 min für ~9km kam ich als 14. Gesamt Männer von 446 Männern ins Ziel

Der Lauf war ganz nett aber nicht so anspruchsvoll.
Wäre ich über 2 Runden gestartet hätte ich mich geärgert.
So wie im Vorfeld auf Facebook die Hindernisse beworben wurden
waren sie in keinster Weise.
Aufgebaut wurden das Hangelhindernis und die Holzwände.
Der Reifen Container wurde auf den Platz gefahren und einfach geöffnet.
Den Rest nutze man wie es in der Natur war
oder halt die Hindernisse der Pferderennbahn Neue Bult.

Survival Run Serengeti Park Hodenhagen 2014

 Safaripark Lauf hatte ich schon oft genug, ist auch nur nen Geradeauslauf,
jetzt sollte der Survival Run im Serengeti Park Hodenhagen in Angriff genommen werden.

2 Wochen vor dem Lauf fragte ich meinen „Tiger Balm Kollegen“ Dennis Mahler,
ob er nicht mit mit zusammen im Team Pirat Dirt Department laufen möchte.
Uns fehlte noch ein dritter Mann um in der Teamwertung auf einen Treppchenplatz zu spekulieren.
Auf Grund der Vorjahresergebnisse sah das ganz gut aus.
Nur konnte ich mir keinen Reim drauf machen was für top Zeiten auf den 8 und 16km gelaufen worden sind?!
Anhand der Zeiten dachte ich eher an eine 7 und 14km Strecke😉

Langes schreiben, kurzer Sinn, Dennis sagt zu!
Nein, er sagte nicht nur zu, er trat auch in den Verein „Pirate Hamburg“ ein,
um offiziell für das Dirt Department zu laufen!
Wir waren für die 16km gemeldet.

Schnell noch ein paar Klamotten beim Ronnie in HH bestellt
und dann ging es an den Start!

 
(DennisM, DirkP, FlorianM (LarsK hatte das Foddo verpasst))

Für das Dirt Department gingen nun Lars, Dennis und Ich an den Start.
Florian lief für Parkour Gütersloh. Daher kennen wir uns, wir trainieren zusammen Parkour.
(Ich wenn es meine Zeit zulässt ;-))

Wie beim Lake Run schon gehört,
war das Team Getting Tough auch am Start und wollte den Teamsieg😉
Da ich beim Lake Run einige Zeit mit Patrik zusammen lief und auch Dominik einschätzen konnte, war klar dass sie auf jeden Fall vor uns waren!
But who cares, wir werden unseren Spaß haben!
Dominik versuchte mich noch zu locken, ob wir nicht die erste Runde zusammen laufen wollten😉

Der Start war schon mal klasse…….
Mit fast 10 Minuten Verspätung wurde auf Null runter gezählt.
Bei Null rannte ich an aber die Startpistole versagte, alle Anderen standen noch,
ich hielt an und in diesem Augenblick knallt es, also wieder los!

Man hatte nach dem Start erst eine lange Laufpassage über Wald- und Feldwege, es ging durch eine Sandkuhle hoch und in Schlangenlinien rauf und runter.
Die Feuerwehr sorgte immer gut dafür dass der Sand nicht zuuu staubig war😉

Bischen Spaß muss sein, also mal ne Fotorolle hingelegt……..

Für die Zeit des Laufes war der Dschungel im Park für Besucher gesperrt.
Da gab es einige Wasserhindernisse zu durchlaufen.
Einen Tunnel mit Wasserdampf ohne Sicht gab es auch.

Auf einen Hügel hatten sie Planen gelegt und mit Stricken dekoriert,
da der Untergrund aber weich war, kam man auch so recht gut hoch!



Die üblichen Strohballenhindernisse sind nach dem Parkour Training nicht mehr so schwer.

Das Schwimmhinderniss, der Ententeich mitten im Park.
Bei dem Wetter sogar eine angenehme Abkühlung!

Vor dem Ziel gab es noch einen Wall wo man mit Seilen hoch musste
und an der anderen Seite die Wasserrutsche runter.

Das Ganze musste 2mal gelaufen werden wenn man auf der 16km gemeldet war.

Bevor es auf die 2te Runde ging kam uns Dominik auf der Gegenbahn entgegen und machte erst mal einen Bogen um abzuklatschen!!
Sportsmen like fair!

Er hatte schon einen guten Vorsprung, Lars lief 50-60mtr vor und Dennis bei mir.
Die anderen GTler waren Hinter uns, als es aber durchs Ziel auf die 2te Runde ging,
kam Patrik an uns vorbei und lief einen kleinen Augenblick neben uns um zu schnacken.
Dann nahm er aber die Verfolgung von Lars auf und zog an.
Dennis und ich waren immer noch vor den anderen beiden GTlern.
Ab der Sandkuhle holte „Chris“ immer mehr auf.
Irgenwann kam ich wohl in ein runners high, denn so kaputt wie ich gerade noch war,
so gab ich auf einmal Gas und zog an den zu Überrundenden nur so vorbei.
Immer schon rufend „Komme Links!“
Jeder machte Platz und bekam ein nettes „Danke!“
Auch Lars war auf einmal Hinter uns😦
Es war jetzt an den Hindernissen echt eng und lange Schlangen davor.
Ich fragte immer nett ob ich vor dürfe da ich auf der 16er Wertung auf der letzten Runde wäre.
Auch da Alle freundlich und ohne Probleme kam ich über die Hindernisse.
„Chris“ konnte ich hinter mir halten aber der Vorsprung von Doninik und Patrik war zu groß!

Im Ziel wurden mir dann auch die Vorjahreszeiten klar, es waren nur 14,2km😉

So sah dann unser Endergebnis aus:

11 11 2856 Dirk Petersilie 01:19:15
16 16 2258 Dennis Mahler 01:21:02
18 18 2770 Lars Krieger 01:21:18

Team Getting Tough wurde schnellstes Team (Glückwunsch von uns!!)
und wir mit dem Team Pirate Dirt Department Zweites!!

1 2356 Christian Topp Getting Tough e.V. 03:51:07
2988 Dominik Wallat
2737 Patrik Kessmann
2 2856 Dirk Petersilie Team Pirate Dirt Department 04:01:34
2258 Dennis Mahler
2770 Lars Krieger


Lars hat wieder das Foto verpasst😦

Medaille für alle Survivor

Finisher Shirt (gelle Farbe) und Startnummer

Lake Run Möhnesee 2014

Letztes Jahr wurde ich beim Lake Run auf der 15km Strecke ja 8ter Gesamt
und dieses Jahr wollte ich mich eigentlich verbessern.
Das Team Pirate Dirt Department wollte aber in der Teamwertung auf der 20er starten,
also meldete ich auch die 20km.
So 2 Wochen vor dem Start kam heraus dass die Teamwertung nur auf dem 7er gilt,
wir aber mangels offener Startplätzen nicht mehr ummelden konnten😦
Ich meldete also doch den 15er und mein Vorhaben war wieder aktuell!

Nach Besichtigung der Strecke schwante mir schon Böses!
Mehr Hindernisse und Schwerere…..
Auch das Starterfeld hatte ein höheres Niveau.

Nun gut…..Versuch macht kluch…
Wie gesagt, 2014 startete ich für das Team Pirate Dirt Department

Da ich bei der Besichtigung schon gesehen hatte,
dass 200-300mtr nach dem Start 2 Holzwände kamen
und sich bei den Starts vorher da sofort Alles staute,
war das Primärziel diese Wände als Erster zu überwinden.
Durch mein Parcour-Training war ich positiv gestimmt
Diese schnell hochlaufen zu können ;-)Also erst mal Vorne weg Attacke…….

…Rechts neben mir Dominik und Patrick vom Getting Tough Team……und dann kamen die Wände. Erst die Kleine mit ~2,10mtr

(Vorne in Weiß Lars Krieger Team Pirate Dirt Department)

Die zweite Wand hatte etwas über 3mtr.
Man hatte einen kleinen Strohballen davor gepackt um besser hoch zu kommen,
nur leider konnte man dann nicht mehr mit Anlauf hochlaufen.

(Hier wieder Lars schon auf der Rückseite)

Mein Plan ging auf jeden Fall auf, ich war als Erster über Beide drüber!
Jetzt konnten wir Vorne unser Tempo finden ohne Staus befürchten zu müssen!

Nachdem man wieder die berüchtigten Äcker der heimischen Bauerschaften überwunden hatte,
kam man zum Wasserbecken. Dieses Jahr mit einer Wasserrutsche
Man lief runter zum Möhnesee um die beiden Seepassagen zu meistern.
Dieses Jahr rief uns die Besatzung des DLRG Bootes zu
wir sollen Links von den Bojen bleiben.
Okay, taten wir und verloren „den Boden unter den Füßen“!
Schwimmen war angesagt und langsam holten die Verfolger von Hinten auf.
Später merkte die DLRG Besatzung wohl dass 200/300mtr Schwimmen im Möhnesse
nicht für Alle produktiv ist😉
Die nach uns durften dann doch Rechts von den Bojen bleiben…..

Zurück ging es dann wieder entgegengesetzt der Strecke und auch der Hindernisse.
Also alle Hindernisse von Hinten noch mal bewältigen……
…hmm..da fiel mir ein….die Wasserrutsche…neeee die müssen wir bestimmt nicht hoch.
Ich lief schon eine ganze Zeit mit Patrick aus dem GT Team und er sagte nur:
„Dooch doch, hast Du denn nicht die Seile an der Rutsche gesehen,
da müssen wir hoch!“ Fu**!Das ein oder andere Schlammloch gab es dann auch wieder zu durchqueren……um kurz VOR dem Ziel doch noch den Bus ZUM Ziel zu bekommen😉…..man wurde an der Haltestelle „Gewässerte Sägespänemulde“ raus gelassen….…um dann endlich durchs Ziel zu den Medaillen zu laufen…..

Und was soll ich sagen, das Vorhaben ging auf.
nach Einigem hin und her wegen der Zeintnahme,
(Die Papier Transponder verflüchtigten sich und 100-150 kamen nicht in die Wertung
Diese wurden durch die Zielfotos per Hand eingepflegt)

Kam ich am Ende dann auf den 7. Platz Gesamt mit einer Zeit von 1:41:29StdYes, um einen Platz verbessert😉

Ein großen Dank an Ingo und sein Team, ihr habt großartige Arbeit geleistet.

(Foto Rechte teils Markus Schmidt und http://www.sportonline-foto.de)