Küstenmarathon Zeeland – NL 2009

Ein Marathon gegen die Naturgewalten!

http://www.marathonzeeland.nl/

„De mooiste en zwaarste Marathon van Nederlande“

so wie ihn der Veranstalter und die Zeeländer nennen.

Was so Viel heißt wie der schönste und schwerste Marathon der Niederlande.

Nach dem sich 2007 der Marathon wirklich von der schönsten Seite zeigte,

Sonne und Windstille,

wollte er dieses Jahr wohl zeigen

das er zurecht als Schwerster bezeichnet wird.

Angesagt waren Windstärken von 8-9 und Sturmböen.

Wir hatten Glück, es gab nur Windstärke 7

und Sturmböen mir waagerechtem Regen.

Die Strecke führt über Deiche, einem ca 8km langem Damm

übers offene Wasser und hatte mehrere Strandabschnitte.

Einer erstreckte sich über 9km, Die einem zermürbten.
Durch den extremen Gegenwind war es ein Marathon mit Peeling Effekt. Permanent lag man im Wind mit entgegen fliegendem Sand.

Da wo es ging fanden sich immer Gruppen von 10-20 Läufern

die sich gegenseitig Windschatten gaben.
Durch das auch noch zu dieser Zeit anwesende Hochwasser

musste man im weichen Sand laufenund konnte nicht
auf den nassen harten Bereich ausweichen.

Auch das laufen in der Gruppe war fast nicht Möglich.

Hier waren endlich mal die letzten 2 Kilometer von ca 9 😉 mit härterem Sand…

Immer wenn eine Läufer auf der Wind zugewandten Seite vorbei lief

oder ein Zuschauer an der Strecke stand und einem dem Wind nahm,

kam man in Gefahr lang hin zu schlagen.

Man lief ja mit vollem Druck gegen den Wind.

Trinken an den Verpflegungsstellen

war nur Möglich im Windschatten der Stände oder durch Rückwärtslaufen.

Der Wind drückte einem den Becher und den Inhalt überall hin

aber nicht in den Mund.

Die Organisation der Veranstaltung

und der Support der Zuschauer war hervorragend.

Selbst bei diesem unwirtlichem Wetter

waren eine Menge Zuschauer an den Streckenabschnitten.

OK, für Zeeländer war es wohl noch gutes Wetter 😉

Nach einer guten Zeit von 3:30 in 2007

finishde ich dieses Jahr in 4:11:09 und kam auf den 223ten Platz Gesamt
und in der AK M40 auf Platz 107 von 334.

Gemeldet waren 1250 Läuferinnen und Läufer

von Denen einige ob des Wetters erst gar nicht an den Start gingen

und eine Menge vor oder nach der Halbmarathonmarke aufgaben.

Es erreichten 830 Finisher das Ziel.
Unter den Zieleinläufern befanden sich 36 Deutsche.

Mit sportlichen Grüßen
Dirk

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Brocken Marathon 2009

Tacho….

Zeitungsbericht NW: Broken NW-SH-091017

2009 ging unsere Vereinsfahrt zum Harzer Gebirgslauf.
Am Morgen des Laufes waren es am Start ca 9° und wenn man bedenkt das man über 1000 Höhenmeter macht konnte man sich ausrechnen das „Oben“ dann um die Null Grad sein müsste.
Also warm anziehen und Windjacke hinten ins Flaschenfach.

Nach dem Start ging es erst Mal moderat los.
Ich hatte ja noch den Küstenmarathon von vor einer Woche in den Beinen.
Die ersten Steigungen gingen dann doch ganz gut und nach ca 15km legte ich einen Gang zu.
Auf der Strecke immer mal wieder einen anderen Gesprächspartner.
Dann kam die „Panzerstraße“, einfach mal stumpf nach Oben

Die Temperatur hielt sich auch weiter oben noch in Grenzen.

Die Gradzahl viel zum Glück nicht mit den steigenden Höhenmeter, wenigstens etwas 😉

 Da kam dann auch Nebel auf, nach Oben hin immer dichter.

 O Gott o Gott, mit Brocken gucken wirds wohl nichts dachte ich mir.
So kam es auch, die Läufer Richtung Brocken-Gipfel verschwanden immer mehr im Nebel
und ich fragte mich „Ui jui, kommen die wohl hinten wieder raus?“
 Oben dann war die Brocken-Station völligst im Nebel.
Den Turm sah man Schemenhaft

Aber der „Brocken Brocken war zu sehen….. Time4Picture immer…..

 Die erst Schienenüberquerung klappte, etwas später tiefer querte dann die Brockenbahn schwer schnaufend
die Strecke und wir mussten warten.

 Da hatte ich als Laufbegleiter einen M60er aus Remscheid, der regelmäßig bei den Läufen Treppchenplätz
in der AK holte.
Der erzählte mir auch nebenbei vom Jubiläums-Röntgenlauf im Jahr 2010.
Da soll ein 100er mit auf der Streckenkarte stehen…..
Bergab ging es jetzt richtig ab. Immer schön unter nem 5er Schnitt und die letzten 10 so in 4:30.
Ob das die Knie aushalten………   Soll wohl…..

 Richtung Ziel die letzten 2km noch ne Schippe drauf
und ein Jungspunt meinte mich im Sprint noch überholen zu müssen  :icon_cool:  :icon_eek:
Tja, er kam dann nach mir humpelnd ins Ziel, so’n Krampf kann einen schon Mal auf den letzten 200 ausbremsen….. :icon_rolleyes:

Mit 04:07:54 in der AK M40 auf Platz 61 und Gesamt auf 257.

Nach dem Sturmlauf mit Peeling-Charakter in den Niederlanden bin ich super zufrieden.

Abends auf der Sportlerparty gab es lecker Buffett zum auffüllen der Kohlehydratspeicher
und Eiweißtanken für die Muskeln.

 Abgezappelt wurde bis 23:45 Uhr, da wollte unsere Tochter dann doch langsam ins Bett.
Tanzen zum locker machen der müden Beine hilf doch immer…..

Alle meine Bilder der Vereinsfahrt unter:  http://parsley.zenfolio.com/p185560237

In diesem Sinne „Good run and fun“

Dirk