Getting Tough „The Race“ 3.0

Hervorgehoben

Die Höllle von Rudolstadt hatte wieder gerufen.

Mehr Bilder: HIER

Wer Videos will: HIER

Nen nettes Leidensvideo vom meinem Team Kollegen Daniel gibt es hier: HIER

Es war wieder soweit. Abfahrt nach Rudolstadt zu The Race.
Ein 24km Hindernisrennen mit 900 Höhenmetern
und über 100 Hindernissen inkl Waaasseeer….
Die Woche vorher schon Angst gehabt ich würde erfrieren,
es wurden immer Minusgrade gemeldet, jetzt sah es aber „gut“ aus.
Am Raceday sollten es 3-4° werden, hört sich besser an wie -4° 😉

Quartier dieses Jahr in Bad Blankenburg in der Landessportschule bezogen.
Kann man nur empfehlen! Ca. 10km von Rudolstadt entfernt,
klasse Zimmer und gutes Frühstück!
Mit im Tross war Berenice von den Teuto Runnern.

Vom Tagungshotel aus fuhren wir dann Richtung Rudolstadt, aber nicht ohne Halt am Bahnhof um Marcel Glaser aufzusammeln.

Auf dem Festplatz traf man draußen doch sofort „El Capitano“ Markus Ertelt und Michael „Kalli“ Kalinowski, die beiden Chefs vom Race.
Sie waren noch immer mit aufbauen beschäftigt!
Im Festzelt waren dann noch einige Racekameraden vom letzten Jahr oder Hindernisrennen davor. Klasse familiäre Bergüßungen wie immer!

Nach dem wir die Nummern im Wagen verstaut hatten, gingen wir erst mal auf Streckenbesichtigung.
Der Walk of Fame und das Freibad wollten begutachtet werden…


Hier auf dem Kletterhindernis „Auto-Wracks“ mit Macel, Berenice´, meiner Frau und Ich


Hangelhindernis über das 2te Becken und im Hintergrund das Baumstammtauchen….


In Erinnerung an 2013 und durch „Verlust“ meines „alten“ Teams,
bin ich dieses Jahr wieder mit dem UDIPAN Trikot und unter dem
Teamnamen „free-OCR-runners“ gelaufen.

Am Raceday war es wider Erwarten recht „warm“.
Während dem Aufmarsch Richtung Start, Gerhard Jupe (UDIPAN Trikot) als Dudelsackspieler führte das Feld wieder an, kam sogar die Sonne ein wenig raus. Es müssen so 2-3° gewesen sein 😉
Meine Jacke habe ich auf dem Weg dahin schon ausgezogen und an einem RWT liegen gelassen.

Lars und ich wollten in keinen Stau kommen und sind daher ganz Vorne rein ins Starterfeld.
Das klappte auch ganz gut. Beim Stacheldraht unterkrabbeln ganz Vorne mit dabei und das Maleur,
ich blieb mit der Mütze im Draht hängen und sie riss vom Kopf.
Shit, anhalten und umdrehen geht HIER definitiv nicht, also weiter ohen Mütze 😦
Na dass kann ja ein Spaß werden dachte ich mir, bei 2° ohnen Kappe weiter und dann noch ins kalte Wasser…..
Nach 6mtr merkte ich das irgendwas an meiner Schulter baumelte, meinen Mütze, geil, grabsch und weiter!!

Hier das Stacheldraht Feld, welches direkt nach dem Start
und vor den Wassergräben durchkrabbelt werden musste…
Im Hintergrund sieht man die netten Wasserwerfer die einen schon mal anfeuchten.. 😉

Hier der erste Wassergraben mit dem Erdwall, danach kam dann der Zweite!
Hier lag ich noch unter den ersten 60 Kameraden……
Klasse wie Jeder Jedem geholfen hat da hoch zu kommen, ok Lars vergaß man 😦
Nach dem Wassergraben ging es erstmal über ein weiches matschiges Acker hin zu einer Strasse, da konnte man dann seinen Laufrythmus finden, so gut wie es nach dem Sprint ging.

Hier ein Bild nach der ersten Querung der Saale, ich rechnete wieder mit den „Panzerplatten“ von 2013 aber es gab Keine.
Also aufgepasst dass man nicht auf einem Stein ausrutscht!
Danach geht es erstmal schön steil bergauf zum „wieder warm werden“ 😉
Da kam Lars dann auch wieder vorbei und erzählte mir das man ihm nicht rausgeholfen hatte. Das habe ich im Nachhinein auf einem Video auch gesehen… 😦
Nach einigen trailigen Höhenmetern kommt man zum Weinberg um einen Reifen den Berg rauf und runter zu tragen, ist ja früh am Tag und man hat nix zu tun 😉


Einer der Hügel des Weinbergs…….
Unten sieht man ATU, die Reifenannahme und Abgabe Stelle 😉

Nach der Reifen Strecke geht es wieder Höhenmeter sammelnd durch Berg, Täler und Wälder! Klasse Trails bei schönem Wetter…naja..da sollte ja noch was kommen 😉
Irgenwann im Wald, ich war gerade seeehr unsanft umgeknickt, flog Berenice an mir vorbei! Wusste ich es doch dass für sie die Laufstrecke passend ist!
Auf der ganzen Strecke spricht man immer wieder mit bekannten und befreundeten Laufkollegen.
Auch Einer vom Drachenlauf erkannte mich wieder…..

Dann kam der lange u-Förmige Wassergraben den man durchqueren musste.
Schätzungsweise so 250-300mtr…
Das ging dieses Jahr viel besser….danach rief dann die Sturmbahn….

Auf Dieser kam ein Hindernis nach dem Nächsten. Kletter, Hangeln!, Kriechen, durch Wasserlöcher und über Feuerstellen….

Am Ende durfte man noch nen Sandsack ein Mal im Kreis tragen, hatten wohl mit Glatteis gerechnet 😉

Nach der Sturmbahn ein wenig laufen, so 400-500mtr, dann bog man auf das Freibadgelände ein..
…durch 2 Stromhindernisse durch … ab ins Freibad…
Aahh….neee…eigentlich will ich dass nicht.
Erstmal schön langsam Handschuhe aus, Halstuch um, Badekappe auf…
..hmm..jetzt vllt rein…okay…langsam rein…bisken untertauchen…
..wieder hoch…Wasser ins Gesicht……

Da wurde langsam der Rettungstaucher aufmerksam, der stand eigentlich am letzten Baumstam, kam aber zu mir um mir Gesellschaft zu leisten..bischen quatschen vllt…
…ne..er sagte :“los, nicht lange nachdenken, unter durch und immer weiter!“
Ich erwiderte dass ein wenig nachdenken manchmal nicht schlecht ist… 😉
Na gut, also los..die ersten beiden Stämme waren wieder schlimm aber ab da ging es relativ gut……

Baumstämme geschafft, raus aus dem Wasser! Und dem Strube voll vor die Linse 😉
Danke Stefan!!

Lächeln für den Fotografen geht immer 😉 Freut ihn doch auch!

Jetzt geht es zum Hangeln über Becken 2…….
….das ging echt gut, die Monkey Bars waren easy!

Bei den Stangen schaffte ich die Erste ohne Probs, kurz vor Ender der Zweiten rutschte ich ab und viel ins Becken, war aber zum Glück knapp vor der Leiter, also raus und weiter…


Spässchen machen ging dann  auch …. !

Nachdem man sich nach dem Freibad etwas warm laufen konnte musste man wieder durch die Saale über zusammen gebundene Treckerreifen klettern.
Am Ufer wartete dann ein kleiner Kletterturm.
Da das klettern über die Reifen ansgtrengend war, bekam man an dem Turm eine kleine Abkühlung mit Wasserschläucher die eine Art Regendusche ergaben 😉 Danke….

Dann ging es in den Walk of Fame, der letzte Kilometer mit mind. 100 Hindernissen.
Auch hier wieder Klettern, Krabbeln, Kriechen, Hangeln. Das Alles über Holzwände, Pyramiden, durch Betonröhren, unter Brückenelemente her, durch Mulden, Gerüste und Netze hoch, Netze wieder runter und über oder drunter Panzern her..

Nach der letzten Betonwand sah man das Zielbanner aber einfach so ins Ziel laufen ist ja auch doof, also nochmal unter 6 Betonteilen durchziehen, robben war nicht 😉
Nach 3:02 Std war ich endlich im Ziel, komplett zerstört, im Arsch, fertig, kalt, alle…!!

Markus und sein Bruder Thomas waren im Ziel um Alle zu begrüßen!
Abklatschen und weiter…..

….von der letzten Betonwand Oben habe ich schon gesehen dass Ugur, eine Laufkollege aus Oldenburg, durch die letzten Elemente gen Ziel robbte und rief von Oben noch seinen Namen….er drehte sich um und reif zurück :“Yes! Vor dir im Ziel!“ Geil! Freute mich dass wir uns hier im Ziel treffen!!

Als häten wir uns 20 Jahre nicht gesehen, wir kennen uns seit 2013 vom Airborn Fit Run in Oldenburg, begrüßen wir uns….es war sooo geil!!

Ich freue mich Ugur und die anderen vom Team „Ertels Jünger“ kennen gelernt zu haben, immer mal wieder zu sehen und mich mit ihnen zu batteln! 2015 Revanche!!
Warum sie als „Ertels Jünger“ starten ist eine andere Geschichte…;)

Um meine 2013er Platzierung (98ter in 2:57Std) zu erlaufen,
hätte ich dieses Jahr 23! Minuten schneller laufen müssen!

So wurde ich dieses Jahr mit einer
3:02:46 – 376ter von 1784 Finishern

Nachdem ich meiner Frau flennend im Ziel in die Armen gefallen bin, war eigentlich klar dass ich nicht mehr starte….aber ich muss ja….dass war im Vorfeld durch Andere geregelt 😉
2013 habe ich mir ja den Schriftzug auf das Schulterblatt tättowieren  lassen
(HIER nachzulesen…) und die Geschichte wurde im November in der Runners World publiziert.

Das Team von Getting Tough hat das gelesen und mir deswegen einen Freistartplatz für 2015 gegeben….na Danke 😉
Aber nichts destotrotz hätte ich mich am Montag sowieso wieder angemeldet 😉
Dass war schon am Samstag Abend auf der Party beschlossene Sache.
Das Battle mit „Ertels Jüngern“, Wiedersehen mit den ganzen anderen Bekloppten, Begleiten von neuen Wahnsinnigen und natürlich beim um beim krassesten Race wieder dabei zu sein!!! Danke Markus, Michael und dem ganzen Team!

Aber nach der Challenge The Race ist vor der Herrausforderung der Nadel 🙂

Auch dieses Jahr konnte man sich im Anschluß an das Rennen tättowieren lassen,
nur den Schriftzug habe ich ja schon, 2 wären ja blöd.
Also fragte ich Katja, Frau Kat, die Besitzerin von Kat Cave dem Tattoo & Piercing Studio aus Rudolstadt, ob ich nicht den Kerl aus dem Logo bekommen könne.
Sie sagte zu und ich schickte ihr eine Vorlage. Ich dachte so an S/W aus Linien irgenwie.
Die Vorlage die zurück kam war farbig und der Typ auch schon schattiert…
…oookaaay dachte ich mir, schauen wir mal.
Also Samstag nach dem Lauf und dem duschen hin vor die Bühne im Festzelt.
ich fragte erstmal ob die Vorlage ein Sapß war so in Farbe…sie erwiderte nur.. :
„Wenn dann machen wir das Richtig! Ich habe die Macht!“
Jupp, na dann los…

Letztes Jahr war das Zeitfenster so 40min, sie musste ja mehrere bedienen,
so sollte es dieses Jahr auch sein aber in Farbe dauert es ja 😉
also irgendwann dann mal den Tisch beim Griechen umgebucht,
17 Uhr war nicht mehr zu schaffen obwohl wir um 14:45 da waren 😉
Es wurden insgesamt 2Std15min! Das Ergebnis endgeil!!!

 DANKE Frau Kat für den StammTräger von Getting Tough!!!

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Survival Run Serengeti Park Hodenhagen 2014

 Safaripark Lauf hatte ich schon oft genug, ist auch nur nen Geradeauslauf,
jetzt sollte der Survival Run im Serengeti Park Hodenhagen in Angriff genommen werden.

2 Wochen vor dem Lauf fragte ich meinen „Tiger Balm Kollegen“ Dennis Mahler,
ob er nicht mit mit zusammen im Team Pirat Dirt Department laufen möchte.
Uns fehlte noch ein dritter Mann um in der Teamwertung auf einen Treppchenplatz zu spekulieren.
Auf Grund der Vorjahresergebnisse sah das ganz gut aus.
Nur konnte ich mir keinen Reim drauf machen was für top Zeiten auf den 8 und 16km gelaufen worden sind?!
Anhand der Zeiten dachte ich eher an eine 7 und 14km Strecke 😉

Langes schreiben, kurzer Sinn, Dennis sagt zu!
Nein, er sagte nicht nur zu, er trat auch in den Verein „Pirate Hamburg“ ein,
um offiziell für das Dirt Department zu laufen!
Wir waren für die 16km gemeldet.

Schnell noch ein paar Klamotten beim Ronnie in HH bestellt
und dann ging es an den Start!

 
(DennisM, DirkP, FlorianM (LarsK hatte das Foddo verpasst))

Für das Dirt Department gingen nun Lars, Dennis und Ich an den Start.
Florian lief für Parkour Gütersloh. Daher kennen wir uns, wir trainieren zusammen Parkour.
(Ich wenn es meine Zeit zulässt ;-))

Wie beim Lake Run schon gehört,
war das Team Getting Tough auch am Start und wollte den Teamsieg 😉
Da ich beim Lake Run einige Zeit mit Patrik zusammen lief und auch Dominik einschätzen konnte, war klar dass sie auf jeden Fall vor uns waren!
But who cares, wir werden unseren Spaß haben!
Dominik versuchte mich noch zu locken, ob wir nicht die erste Runde zusammen laufen wollten 😉

Der Start war schon mal klasse…….
Mit fast 10 Minuten Verspätung wurde auf Null runter gezählt.
Bei Null rannte ich an aber die Startpistole versagte, alle Anderen standen noch,
ich hielt an und in diesem Augenblick knallt es, also wieder los!

Man hatte nach dem Start erst eine lange Laufpassage über Wald- und Feldwege, es ging durch eine Sandkuhle hoch und in Schlangenlinien rauf und runter.
Die Feuerwehr sorgte immer gut dafür dass der Sand nicht zuuu staubig war 😉

Bischen Spaß muss sein, also mal ne Fotorolle hingelegt……..

Für die Zeit des Laufes war der Dschungel im Park für Besucher gesperrt.
Da gab es einige Wasserhindernisse zu durchlaufen.
Einen Tunnel mit Wasserdampf ohne Sicht gab es auch.

Auf einen Hügel hatten sie Planen gelegt und mit Stricken dekoriert,
da der Untergrund aber weich war, kam man auch so recht gut hoch!



Die üblichen Strohballenhindernisse sind nach dem Parkour Training nicht mehr so schwer.

Das Schwimmhinderniss, der Ententeich mitten im Park.
Bei dem Wetter sogar eine angenehme Abkühlung!

Vor dem Ziel gab es noch einen Wall wo man mit Seilen hoch musste
und an der anderen Seite die Wasserrutsche runter.

Das Ganze musste 2mal gelaufen werden wenn man auf der 16km gemeldet war.

Bevor es auf die 2te Runde ging kam uns Dominik auf der Gegenbahn entgegen und machte erst mal einen Bogen um abzuklatschen!!
Sportsmen like fair!

Er hatte schon einen guten Vorsprung, Lars lief 50-60mtr vor und Dennis bei mir.
Die anderen GTler waren Hinter uns, als es aber durchs Ziel auf die 2te Runde ging,
kam Patrik an uns vorbei und lief einen kleinen Augenblick neben uns um zu schnacken.
Dann nahm er aber die Verfolgung von Lars auf und zog an.
Dennis und ich waren immer noch vor den anderen beiden GTlern.
Ab der Sandkuhle holte „Chris“ immer mehr auf.
Irgenwann kam ich wohl in ein runners high, denn so kaputt wie ich gerade noch war,
so gab ich auf einmal Gas und zog an den zu Überrundenden nur so vorbei.
Immer schon rufend „Komme Links!“
Jeder machte Platz und bekam ein nettes „Danke!“
Auch Lars war auf einmal Hinter uns 😦
Es war jetzt an den Hindernissen echt eng und lange Schlangen davor.
Ich fragte immer nett ob ich vor dürfe da ich auf der 16er Wertung auf der letzten Runde wäre.
Auch da Alle freundlich und ohne Probleme kam ich über die Hindernisse.
„Chris“ konnte ich hinter mir halten aber der Vorsprung von Doninik und Patrik war zu groß!

Im Ziel wurden mir dann auch die Vorjahreszeiten klar, es waren nur 14,2km 😉

So sah dann unser Endergebnis aus:

11 11 2856 Dirk Petersilie 01:19:15
16 16 2258 Dennis Mahler 01:21:02
18 18 2770 Lars Krieger 01:21:18

Team Getting Tough wurde schnellstes Team (Glückwunsch von uns!!)
und wir mit dem Team Pirate Dirt Department Zweites!!

1 2356 Christian Topp Getting Tough e.V. 03:51:07
2988 Dominik Wallat
2737 Patrik Kessmann
2 2856 Dirk Petersilie Team Pirate Dirt Department 04:01:34
2258 Dennis Mahler
2770 Lars Krieger


Lars hat wieder das Foto verpasst 😦

Medaille für alle Survivor

Finisher Shirt (gelle Farbe) und Startnummer

Lake Run Möhnesee 2014

Letztes Jahr wurde ich beim Lake Run auf der 15km Strecke ja 8ter Gesamt
und dieses Jahr wollte ich mich eigentlich verbessern.
Das Team Pirate Dirt Department wollte aber in der Teamwertung auf der 20er starten,
also meldete ich auch die 20km.
So 2 Wochen vor dem Start kam heraus dass die Teamwertung nur auf dem 7er gilt,
wir aber mangels offener Startplätzen nicht mehr ummelden konnten 😦
Ich meldete also doch den 15er und mein Vorhaben war wieder aktuell!

Nach Besichtigung der Strecke schwante mir schon Böses!
Mehr Hindernisse und Schwerere…..
Auch das Starterfeld hatte ein höheres Niveau.

Nun gut…..Versuch macht kluch…
Wie gesagt, 2014 startete ich für das Team Pirate Dirt Department

Da ich bei der Besichtigung schon gesehen hatte,
dass 200-300mtr nach dem Start 2 Holzwände kamen
und sich bei den Starts vorher da sofort Alles staute,
war das Primärziel diese Wände als Erster zu überwinden.
Durch mein Parcour-Training war ich positiv gestimmt
Diese schnell hochlaufen zu können ;-)Also erst mal Vorne weg Attacke…….

…Rechts neben mir Dominik und Patrick vom Getting Tough Team……und dann kamen die Wände. Erst die Kleine mit ~2,10mtr

(Vorne in Weiß Lars Krieger Team Pirate Dirt Department)

Die zweite Wand hatte etwas über 3mtr.
Man hatte einen kleinen Strohballen davor gepackt um besser hoch zu kommen,
nur leider konnte man dann nicht mehr mit Anlauf hochlaufen.

(Hier wieder Lars schon auf der Rückseite)

Mein Plan ging auf jeden Fall auf, ich war als Erster über Beide drüber!
Jetzt konnten wir Vorne unser Tempo finden ohne Staus befürchten zu müssen!

Nachdem man wieder die berüchtigten Äcker der heimischen Bauerschaften überwunden hatte,
kam man zum Wasserbecken. Dieses Jahr mit einer Wasserrutsche
Man lief runter zum Möhnesee um die beiden Seepassagen zu meistern.
Dieses Jahr rief uns die Besatzung des DLRG Bootes zu
wir sollen Links von den Bojen bleiben.
Okay, taten wir und verloren „den Boden unter den Füßen“!
Schwimmen war angesagt und langsam holten die Verfolger von Hinten auf.
Später merkte die DLRG Besatzung wohl dass 200/300mtr Schwimmen im Möhnesse
nicht für Alle produktiv ist 😉
Die nach uns durften dann doch Rechts von den Bojen bleiben…..

Zurück ging es dann wieder entgegengesetzt der Strecke und auch der Hindernisse.
Also alle Hindernisse von Hinten noch mal bewältigen……
…hmm..da fiel mir ein….die Wasserrutsche…neeee die müssen wir bestimmt nicht hoch.
Ich lief schon eine ganze Zeit mit Patrick aus dem GT Team und er sagte nur:
„Dooch doch, hast Du denn nicht die Seile an der Rutsche gesehen,
da müssen wir hoch!“ Fu**!Das ein oder andere Schlammloch gab es dann auch wieder zu durchqueren……um kurz VOR dem Ziel doch noch den Bus ZUM Ziel zu bekommen 😉…..man wurde an der Haltestelle „Gewässerte Sägespänemulde“ raus gelassen….…um dann endlich durchs Ziel zu den Medaillen zu laufen…..

Und was soll ich sagen, das Vorhaben ging auf.
nach Einigem hin und her wegen der Zeintnahme,
(Die Papier Transponder verflüchtigten sich und 100-150 kamen nicht in die Wertung
Diese wurden durch die Zielfotos per Hand eingepflegt)

Kam ich am Ende dann auf den 7. Platz Gesamt mit einer Zeit von 1:41:29StdYes, um einen Platz verbessert 😉

Ein großen Dank an Ingo und sein Team, ihr habt großartige Arbeit geleistet.

(Foto Rechte teils Markus Schmidt und http://www.sportonline-foto.de)

Zugspitz Supertrail 2014

Am 19.06.2014 machten wir uns auf den Weg nach Grainau.
Da war an dem Wochenende der Salomon Zugspitz Ultratrail.
Dazu gehörten Läufe mit Längen von 35,9km, 60,7km, 79,3km und 100km.
Die Höhenmeter beliefen sich je nach Länge auf 1.892Hm – 5.420Hm.
Am Start waren über alle Strecken 2013 Teilnehmen aus 46 Nationen
und es ging durch die beiden Länder Deutschland und Österreich.

Bilder der ganzen Aktion: http://parsley.zenfolio.com/p854123562

Ich reiste mit meiner Frau schon Donnerstag in Grainau an und Mitwoch davor machten wir noch einen „Abstecher zu unseren Freunden nach Flawil, in der Schweiz.
Unser Freund wurde an dem Tag 50 und zu seiner Fete am Samstag konnte ich ja nicht 😉
Da der Feiertag günstig lag dachten wir uns man könne einen Kurzurlaub mit kleinen Wanderungen machen.

Wir hatten ein Zimmer in Ober-Grainau,
vom Dorfplatz eine grandiose Aussicht auf das Zugspitzmassiv.

Untergekommen im „Restaurant Zugspitze“ mit Blick vom Balkon auf die Zugspitze!

Eigentlich wollten meine Laufkollegen Katrin und Manni noch mitkommen,
die mussten aber leider absagen.
Durch diverse Umstände und Wirrungen ergab es sich dann
dass die Zimmer anderweitig verwertet wurden.
Eins bekam Sigurd, den kannte ich von diversen Hindernisrennen und vom „After Hermann Barbeque“ bei mir. 😉
Das andere Zimmer hatte eine Freundin von Katrin, die Michaela,
sie kannte ich vom Getting Tough The Race.
Damit die Bude voll wird brachte sie noch 2 Freunde mit, den Christian und den Christopher und machte aus dem Doppelzimmer eine 3Bett Zimmer 😉
Noch mit an Board war der Lars mit Freundin Melanie, ein Tiger Balm und The Race Team Kollege!
Das war eine nette Truppe und die gemeinsamen Frühstücke und Abendessen machten riesen Spaß!

Wir erreichten Grainau Mittags und fast zeitgleich kamen auch Lars mit Freundin an.
Nach dem wir die Plünnen aufs Zimmer gebracht hatten,
verabredeten wir eine Wanderung zur Höllentalklamm.
Das konnten wir direkt ab der Pension machen,
es waren bloß 4km bis zum Eingang der Klamm.

Die Klamm war schon recht Imposant…

Zwischendurch fing es dann auch noch an zu regnen und der Aufstieg durch die Klamm wurde durch umkehrende Wanderer und Familien erschwert 😦 ….

…nach 1km ist die Klamm an sich zu Enden und man hat nun die Möglichkeiten
umzukehren und den gleichen Weg wieder zurück zu gehen,
erst noch zur Höllentalangerhütte hoch zu wandern
oder aber über den Stangensteig zurück nach Grainau.
Diese Variante beinhaltet eine 70mtr über der Klamm gelegene Brücke,
ist aber mit Kinder oder nicht bergfestem Schuhwerk undErfahrung nicht zu empfehlen!

Lars und Melanie entschieden sie für die Zurück Variante und wir uns für den Stangensteig.

Hier der Aufstieg auf den Stangensteig vom Klamm Ende…..

Nach ein paar Minuten lies dann auch der Regen nach und da wegen dem Regen keiner den Steig wählte, waren wir so gut wie Alleine.

Blick vom Stangensteig runter in die Klamm.
Unten sieht man das Weg Ende der Klamm….

Hier endlich der Weg runter zur vorher erwähnten Brücke über die Klamm….

Der weitere Weg über die Brücke zurück nach Grainau ist auch nicht Ohne….
..erst mal wieder hoch……

…damit man dann aber die Aussicht von Oben auf den Klamm Eingang hat!!

Gabz unten Rechts kann man als Rinnsal den Fluß sehen der aus der Klamm kommt…

So hatten wir am Donnerstag schon mal die erste 4Std Wanderung hinter uns,
gespickt mit einigen Höhenmetern!

Freitag dann endlich zur Startnummernausgabe.

Ich war für den 60,7km Lauf mit 2.973Hm gemeldet.
Strecke: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=aadkjvogjsitoaum

Auf dem Aushang zur Pflichtausrüstung musste ich feststellen
dass eine 1,5ltr Trinkblase auch auf den 60km mit dazu gehört 😦
Da ich mit dachte dass ich auf den 60 mit den Verpflegungsstellen keine benötigte,
hatte ich meine zu Hause gelassen und musste auf der Messe dann noch eine kaufe.
Durch den 20€ Gutschein von Sport Conrad aus dem Startnummernbeutel ging das aber.

Das Höhenprofil habe ich mir dann auch endlich mal angeschaut
und nach Rücksprache mit Lars und einigen Anderen
dann meine Zielzeit ein wenig nach Oben korrigiert 😉
Am Anfang und am Ende je einen Berg mit knapp 1.000Hm auf ~4km rauf und 4km runter.
Das würde ich dann doch nicht in 8-9 Std schaffen 😉

Ausrüstung am Freitagabend zurecht gelegt.
Frühstück um 6 Uhr und dann um 7:10Uhr Bustransfer nach Leutsch-Weiden wo mein Start um 9.00Uhr war.

Der Hauptlauf waren die wahnsinnigen 100km
als Rundkurs von Grainau nach Grainau mit 5.500Hm.

Die anderen Strecken stiegen einfach später auf der Strecke ein,
so dass Alle als Ziel Grainau hatten.
Das schöne war auch dass man von der 80er und 100er Strecke die Ersten halt sah.
Diese mussten uns ja überholen.
Die ganze Planung und das Timing von PlanB war schon überragend!!

Hier die Starting Gang vom Supertrail
Christoph, Christian, Michi (Michaela) und meine Wenigkeit
(Lars und Sigurd starteten auf dem 100er!)

…….10 seconds2go

Man hatte ca. 2km zum „warm laufen“ von Leutasch-Weiden weg

…dann ging es hoch zum Scharnitzjoch auf 2.048Hm…auf 4,5km mal eben ~950Hm.
Bitte „laufen“ sie einfach geradeaus den Berg hoch….ja neee iss klar 😉

Ab hier war dann für Alle Wandertag angesagt und wie wir später sahen,
auch die ersten liefen nicht Alles 😉

Zwischendurch gab es Erholung durch Serpentinenführung über alpine Kuhweiden….

..auch Christopher sah ich dann wieder….

Oben auf der Alm angekommen durften uns auf bergab und flachen Passagen
ein wenig regenerieren….

…bevor es dann wieder hoch ging denn das Scharnitzjoch war noch nicht erreicht!
150mtr unterhalb der kleinen Hütte auf dem hinteren Berg,
da ist es….

YES! Check! der erste Berg ist geschafft….Schranitzjoch auf 2048m!

Jetzt runter ins Tal, wo dann hoffentlich der erste Verpflegungspunkt kommt….

Ab Oben wollten Christopher und ich es zusammen versuchen….

Auf der Passage über das kleinen Schneefeld sah ich auch die 2 Damen in bleu wieder die mein farblich „durch gestyltes“ (Ihre Worte) lobten…..aber da später mehr zu  😉

Puhh, endlich Verpflegung….jetzt verstehe ich auf jeden Fall 1,5ltr Flüssigkeit als Pflicht! 😉
Wir hatten hier 15km/~1.000Hm rauf und runter in den Beinen und 2,5Std auf der Uhr 😉
Der Oberhammer ist Michi. Die hatten wir Oben auf dem Joch schon getroffen und hier Untern kommt sie wieder ein paar Minuten nach uns zum VP. Super!!

Ab hier geht es erst mal „Unten“ weiter.
Die Strecke zwischen Berg1 und Berg2 beläuft sich auf ~28km, es geht mal rauf mal runter, immer wieder ein Töns- oder Ehberg eingestreut 😉
Bei dem letzten Verpflegungspunkt begab es sich auch das Christophers Magen verrückt spielte und er erst mal länger ein WC aufsuchen musste. Er wolle ab da erst mal langsamer machen und ich solle weiter laufen.
Da kamen die Damen in bleu ins Spiel. Sie liefen auf mich auf, ein Wort gab das Andere und so liefen wir erst mal zusammen.
Petra und ihre Freundin Judith aus Berlin und Bamberg.
Wie sich später herrausstellte ist Judith ASICS Frontrunner und man hat so ein paar gemeinsame Laufbekannte. Außerdem ist sie Inhaberin der der Sportfirma Tricamp.

Die Verpflegungen waren der Hammer!
Es gab Kaffee, Kuche, geschmierte Brote, Gurke, Käse, Suppe, Salz, PowerGels, Riegel, Wasser, ISO und und und…..
Wir machten erstmal schön Rast mit Suppe und Kuchen essen.
Der Käser war super für den Magen und das Salz gegen Krämpfe!
Alle waren super nett!

Schön ist auch wenn man an der Strecke immer bekannte Gesicher bei den helfenden Händen von PlanB sieht. Gerne auch Zeit für ein Schwätzchen!

So gestärkt ging es munter weiter mit einfach grandiosen Aussichten und Gegenden…
…zwischendurch immer Boxenstop zum Tractus traktieren… 😉
Gut wenn man nen Doc dabei hat…Petra ist Assistenzärztin.

Zeit für ein idyllisches Gruppenfoto am See ist immer drinn….

Was man so Wege und Treppen nennt, ok das kannte ich noch von Heidelberg 😉

Nach einigem Auf und Ab hatten wir hier unten eigentlich Verpflegung erwartet.
Letztes Jahr, wurde mir gesagt, war sie hier bei knapp 40km.
Wir querten eine Brücke und kämpften uns erstmal wieder berg hoch….

…das ~40km hatten wir schon mal gefunden….

… um dann endlich bei der herbei gesehnten Verkostung zu sein….

Nach dem laben an der Tränke ging es mal wieder…..genau, hoch 😉
Immer wieder ein kleines Päuschen und Schwätzchen einlegend…
…man ist ja zum Vergnügen hier 😉
Das war auch schon der Aufstieg zu Berg2, hoch zur Alpspitzbahn.

Man musste auf knapp 10km ~1.200Hm überwinden um bis knapp unter die Bergstation der Alpspitzbahn zu kommen.
Fast Oben dann erstmal wieder Essen fassen.
All you can eat und all inclusive waren angerichtet….
…Judith interviewte erstmal das Medical Team supportet von Petra 😉

Während wir da verweilten kam von Oben auf einmal der Christian runter geballert.
Er hatte die Alpspitz Umrundung schon hinter sich.
Man lief nämlich an der Verpflegung vorbei und Links ab um dann nach einer ~4km Runde Rechts den Berg runter zu kommen um die selbe Verpflegung noch einmal zu haben.
Dann ging es runter bis ins Ziel nach Grainau aber dazu später…

Ich nahm derweil Platz in der chilling Lounge und schaute mir das Geschehen bei einer Nudelsuppe an…..und korrigierte ein letztes Mal die Zielzeit von 10:30Std auf knapp unter 12Std per WhatsAPP zu meiner Frau 😉

Also nun ab Links auf die Umrundung….kann ja nicht weit sein… 😉 he he…

Ein wirklich unatraktives Stück Wegstrecke hoch zur Hochalmbahn wo es bestimmt Rechts weg geht zur Alpspitznbahn…so dachten wir…..

Nein wir musste noch höher…Unten in der Mitte sieht man die Station der Hochalmbahn….

…und noch höher hinaus…..

Bis man vor einem überragenden Bergmassisv steht!!
Soll man sagen „Der Aufstieg hat sich gelohnt!“ ?

Könnte man aber der Aufstieg war nicht zu Ende.
Nach jeder Kurve eine neue Herrausforderung.
Die Flüche unseres Dreigestirns schreibe ich hier nicht nieder 😉
Aber nur noch nen lockerer Zehner hört sich doch gut an 😉
Von hier konnte man irgend ein Kustwerk sehen aber nicht erkennen….

 Es stellte sich herraus das es Hängesessel waren……

Da wo Rechts im Bild der Weg zwischen dem Felsen raus kommt, direkt dahinter waren die Sessel. Also waren wir da noch nicht Oben….

Die Station der Alpspitzbahn endlich in Sicht….

Kurz da drunter sammeln. Keiner wollte mit hoch zur Bahn und zum Gipfelkreutz 😦

Also ab zum donwhill Richtung Ziel…..

Weg die keine sein können…..aber Spass machen…

Die Leute der Bergwacht die Heute Nachtschicht schieben um auf die 80er und 100er aufzupassen! Respekt!!!

Judith nahm zum dritten und letzten Mal eine Bodenprobe und befand ihn als rutschig 😉

Sieht aber auch schwierig aus diese Treppe…..

Ein paar Geröllwege, Schotter und Humus war aus….

Zwischendurch was rutschiges direkt runter…
…macht Nachts mit Kopflampe bestimmt keinen Spass 😦 Armer Lars….

Endlich mal wieder ebenen Boden unter den Füßen und ein super Panorama….

Ja das sehe ich gerne…einen lausigen Kilometer noch ins Ziel nach Grainau.

Mit einem schönen Zieleinauf dann das Dingen gefinished!
Es ist echt der Hammer das wir wirklich fast 10Std zusammen gelaufen sind.
Wir haben uns gegenseitig gebremst, motiviert und unterhalten.
Letzteres am meisten, ich glaube von 10Std war es vllt eine Stunde still 😉

Es war geil!!!

Im Ziel mit einer…hhmm…nicht erwarteten Zeit von 11:51Std.

Am Sonntag auf der großen Feier der Siegerehrungenann unser gemeinsames Gruppenfoto….
Christopher, Icke, Lars, Michi und Christian. Sigurd musste leider bei KM40 abbrechen 😦

Einen großen Dank an alle Mitreisenden, Mitläufern, direkten Laufbegleitern, PlanB und wer noch Alles dahinter steckt!!!

Keep on running and reading euer Dirk…..

 Strecke: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=aadkjvogjsitoaum

Bilder: http://parsley.zenfolio.com/p854123562

SightseeingRevierGuideRevivalTour

Als Vorbereitung für den Zugspitz Supertrail
habe ich eine Woche vorher noch mal einen Doppelschlag gemacht.
Am Freitag 20km um den Tönsberg und dann am Samstag ~27km ab Donoper Teiche
inkl. einiger Sightseeing Spots 😉

Bei km4 erreicht man schon das Hermanns Denkmal, den ersten Spot

Unterhalb vom Hermann dann die Freilichtbühne

Weiter geht’s bis km12,5 nzur Falkenburg
http://falkenburg-lippe.de/

Zwischendurch immer mal wieder nette Trails….

Der Teuto ist einfach eine hammer Gegend!!

Km15,8 dann die Externsteine……..

Sturmschäden auf der ganzen Strecke…

Km17,3 erssma nen Nickerchen…reicht ja auch …..

..und was es nicht Alles gibt… SACHSENTAUFE kommt aus dem 8. Jahrhundert…

Nen Platz zum „stehend K.O. gehen“ hab ich auch gefunden 😉

Ab auf die letzten Kilometer zurück zu den Donoper Teichen…

Wetter hat sher gut mitgespielt, die Beine waren locker….denke der Supertrail kann kommen.

We will see…….

Fisherman’s Friend Strongmanrun Nürburgring 2014

Bilder: http://parsley.zenfolio.com/p861703375

Mein ehemaliger Arbeitskollege Thomas Bliemeister fragte mich,
ob ich nicht mal den Strongman auf dem Nürburgring laufen wolle.
Diese Frage musste ich leider mit Hinweis auf die Massen auf einem 2 x ~11,5km Kurs
und dem hohen Startgeld verneinen.
Er antwortete dass er das Startgeld, Verpflegung und Unterkunftan dem Wochenende
und Trikots für ein 6köpfiges Team zahlen wolle wenn ich es zusammenstelle.
Thomas ist seit 2009 Pächter eines Hotels und einer Weingaststätte in Kobern-Gondorf,
ca. 50km vom Nürburgring entfernt.
http://www.hotel-haupt.de/
Zusammen mit dem Besitzer des Weingutes Dötsch-Haupt, Martin Dötsch
und den Mitsponsoren Rhodius Mineralquellen und Gertränke Rhein-Mosel
würde er das stemmen.
Tja, da kann man doch nicht Nein sagen 😉
Also einige Laufkollegen angeschrieben, wer denn an solch einem Lauf teilnehmen will.
Das ist ja nicht irgendein flacher 5er, 10er, halber oder ganzer Marathon,
das ist der weltweit größte Hindernislauf.
Es galt 24km, 1.300 Höhenmeter
mit den insgesamt 34 imposanten Hindernissen zu überwinden.
Man musste pro Runde durch Wassergräben,
Schlammlöcher, ein 40mtr Wasserbecken,
über diverse Kletter-Hindernisse, durch Kriechhindernisse
und 2 riesige Wasserrutschen runter.

Als erstes fragte ich meinen Laufkumpel Ingo Schachtsiek
ob er sich nicht auch mal quälen wolle?!
Zusammen mit Dennis Mahler, einem Lauffreund aus dem Tiger Balm Team,
waren das 2 Ersttäter
in Bezug auf Extrem-Hindernisläufe aber mit reichlich Lauf Erfahrung!
Manfred Arndt, Laufkollege und erfahrener Extrem-Hindernisläufer
(The Race, Tough Guy, Braveheart Battel) und jetzt mein Piraten Kapitän, kam dazu!
Daniel Pugge hatte schon 9 Teilnahmen bei Strongman Läufen europaweit,
mehrere Titel auf Leichtathletik Kurzstrecken und Siege bei regionalen 5 und 10km Läufen im Münsterländer Raum erreicht.
Auf dem Nürburgring immer unter den Top50 oder Top100, mit Zeiten um die 2 Stunden.
Er brachte noch einen schnellen Nachwuchsläufer aus seinem Verein mit.
Jens Niering, ihn kannte ich schon vom Lake Run am Möhnesee 2013.

So war dann das Team komplett

Nach Anreise am Freitagmittag wurde erst mal der „Haus-Weinberg“
mit Glockenturm und Unterburg erklommen.

Da konnte man schon sehen wie toll das Wandergebiet in dieser Gegend ist.
Nicht so breite Wanderautobahnen wie bei uns im Teuto, schöne kleine Single Trails,
die auch mal recht steil nach Oben gingen.
Manni und ich waren uns sofort einig:
„Ein Trainingsgebiet, welches ein Trail- und Hindernisläufer Herz höher schlagen lässt!“
Es gibt einen Steig zur Burg oder unten von der Straße aus einen Kreuzweg,
der bis zur Matthiaskapelle geht.

Dennis sagte während der Anreise, bei Sicht auf die Unterburg, zu seiner Verlobten Merle:
„Guck dir die tolle Burg an, die müssen wir uns ansehen, wenn sie in der Nähe ist!“
Nach dem sie in ihr Zimmer eingecheckt hatten
öffneten sie die Vorhänge und auf was sahen sie?
Die Unterburg, welche auf dem Hausberg direkt hinter dem Hotel stand 😉

Am Samstag begrüßte uns dann am Nürburgring das Eifelwetter,
kalt und windig aber zum Glück noch trocken.
Die Startaufstellung wird von 2,50mtr hohen Bauzäunen begrenzt,
so dass ein seitliches einsteigen eigentlich nicht möglich ist.
Für uns hieß es um 11:45 in den Startblock zu gehen,
da die Strecke sich schon füllte und wir von relativ weit Vorne starten wollten.

Naja, Start war auch „schon“ um 13 Uhr 😦 ! Fast 1,5 Std warten.
Vorne, nach einer Streckenverengung um die Meute beim Start auseinander zu ziehen,
konnte man über einen niedrigen Zaun aus dem Block raus und sich Rechts oder Links warmlaufen.

Pünktlich zum Start setzte dann Nieselregen ein,
gepaart mit 10° versprach es lustig zu werden.
Erstmal ging es über die Grandprix Strecke
und immer wieder waren Strohballen quer über die Strecke gelegt
um das Läuferfeld auseinander zu ziehen,
mal konnte man sie überlaufen und mal musste man ~1,60mtr überwinden.

Dann kamen die ersten Wasser und Matsch Gräben.
Durch mein hohes Anfangstempo musste ich dem kalten Wasser Tribut zollen
und Tempo raus nehmen.
Ich merkte dass ich durch die immer wieder auskühlenden Muskeln
das Tempo bestimmt nicht bis zum Ende halten kann.
Bevor also ein DNF da steht oder ich völlig fertig ins Ziel komme,
lieber weiter Spaß haben und im Ziel noch Freude haben!

Vor den „WaterHalfPipes“ musste man durch ein großes Feld mit Autoreifen.
Hindernisläufer liefen Oben drüber…Pussys am Rand?!

Bei den riesigen Wasserrutschen, aufgebaut wie eine Halfpipe,
wusste man nicht wie tief das Wasser am Ende war.
Nachdem aufstehen war es aber nur max. knietief und man konnte sofort weiter laufen,
bis zu den begrenzenden Strohballen, wo man wieder drüber musste.

An einem Hindernis hatte wohl Jemand nen Ordnungsfimmel 😦
Der hat alle Autoreifen fein säuberlich auf Stämme geschoben
und nach Größen in Felder sortiert..Jungä Jungä…

Auf der ersten Runde war Alles gut zu laufen.
Keine Staus an den Hindernissen oder auf der Strecke.
Als es auf die 2te Runde ging dachte ich noch:
„Alles schön frei hier.“
Nach ~3km ging es auf die Straße hoch zur Bergwertung.
Da sah es anders aus. Keine Staus aber zick zack Kurs.
Hier lief man jetzt auf die auf, die ihre erste Runde „starteten“!
So lange dauerte es mit dem Start von über 11.000 Menschen.
Wenn man sich an den Hindernissen nicht unbedingt an die Ideallinie hielt,
konnte man sogar ohne anstehen Alles bewältigen.
Ich denke 30min später sah es anders aus…

Am Start waren dann 11.906 Läufer/innen,
von denen 8.176 das Ziel erreichten und aus denen später 671 Teams entstanden.
3.730 Läufer liefen somit nur eine Runde oder stiegen vorzeitig aus.

Nach 2:32 Std wurde ich als 505er im Ziel gewertet…

top zufrieden 2 Wochen nach dem Hermannslauf
und eine Woch nach dem Hamburg Marathon 😉

Wenn man sich mit dem genau gleichen Teamnamen angemeldet hatte,
wurden immer 3 nacheinander oder zusammen einlaufende Finisher zu einem Team zusammen gefasst.

Das erste Team der Weingeister, Daniel Pugge, Jens Niering und Dirk Petersilie,
kamen nach Zieleinlauf auf einen Platz unter den ersten 20 von 671 Teams.

Team 2, mit Dennis Mahler, Manfred Arndt und Ingo Schachtsiek, sicherten sich einen Platz in den Top100!

Daniel Pugge erlief sich einen sehr guten 46. Platz Gesamt von 11.906 mit einer Zeit von 2:03:11 Std

Trotz diesem Eifel Wetter begleiteten 50.000 Zuschauer das Spektakel!

Abends hatten wir noch ein wenig Spaß im Hotel und manche in der Hexje 😉

Geiles Dingen datt!

Noch mehr Bilder unter

http://parsley.zenfolio.com/p861703375

29. HASPA Hamburg Marathon 2014

Eigentlich wollte ich ja beim Zugspitz Supertrail meinen 40sten Marathon laufen.
Durch einen Freistart Gewinn bei Krombacher schob ich eine Woche nach dem Hermann und eine Woche vor dem Strongman noch den Hamburg Marathon dazwischen.

So wurde Dieser mein 40ster, war auch nicht schlimm, so konnte ich meinen 40sten als lockeren Trainigslauf genießen obwohl es kalt war und es nieselte.

Am Freitag nach Abholung der Startunterlagen…..

besuchten wir das Headquater des Pirate Teams, eigeladen durch Cheffe Ronnie.
Da trafen wir dann Robert mit seiner Freundin und seinem Kumpel Wolfgang.
Es wurde ein netter Grillabend!

Samstag, nach ein wenig Sightseeing…..

ging es dann zum Essen ins
http://www.lapergola-due.de mit der Tiger Bande vom Tiger Balm Team…..


….vom Tiger Balm Orga Team bekam ich noch für jeden Anwesenden Schlüsselbänder zum verteilen geschickt…..zum an die Kette legen?!
……seltsamerweise waren wir mehrere Krombacher Freistart Gewinner!

Zu dem Freistart gab es dann von Krombacher noch eine Laufjacke, ein kurzes Lauf Shirt und eine kurze Laufhose!

Sonntag ging es dann in aller Ruhe vom Hotel zur U-Bahn und von da directamente in den Start/Ziel Bereich, keine 2 Minuten von der U-Bahn entfernt.

Vor dem Block I gab es noch ein Treffen mit Krombacher und allen Freistart Gewinnern….

Meine Frau hatte das Glück durch eine Gweinnweitergabe von Dennis in den VIP bereich zu können.
Der befand sich  direkt bei Start/Ziel und so hatte sie eine perfekte Aussicht auf die Eliteläufer beim warm machen und los laufen……
….okay…auch auf mich 😉

Als wir in den Startblöcken standen sah ich noch wie Anja (Tiffy) mit ihrer Damengang in den Block vor mir lief.
Sie hatten 1-2 Minuten Vorsprung als mein Block los durfte.
Durch ein beherztes aufnehmen der Pace in der 4er Bereich konnt ich zu den Dreien aufschließen um „Hallo“ zu sagen.
Ohh, sie wollten auch „nur“ unter 4 Std laufen, na da können wir ja zusammen dieses Unterfangen angehen.
Hmmm, mit deren Pace von 5:15 – 5:30 sollte das auf jeden Fall klappen 😉
Mir wars zu schnell für den Anfang und so lies ich sie ziehen.
Bei KM22 noch schnell den Jochen Heringhaus gegrüßt und bei km32 ein wenig mit Eric Rosant gechnackt und mit ihm spazieren gegangen.
Kurz danach lief ich auch Anja und ihre Damen auf und bleib bei ihnen.
So hatten wir auf den letzten knapp 8/9km noch ein wenig Spass und liefen zusammen ins Ziel ein.
Der Krombacher Fotograf war zu Stelle 😉 !

So war mein 40ster Marathon ein nettes Dingen und hat Spaß gemacht!!!

Mit einer Zeit von 3:55:58Std genau passend!

Keep on running

Dirk