Airportcross Weeze 2013

Bilder…. http://parsley.zenfolio.com/p907596526

Strecke…. http://www.runtastic.com/de/benutzer/dirk-petersilie/sportaktivitaeten/79543002

Da ich beim Indoor Cross in Dortmund Blut geleckt hatte
kam der nächste Crosslauf, dieses Mal aber draußen 😉
Naja, Mitte Mai kann man sich schon mal bei einem Crosslauf anmelden
der mit Wasser zu tun hat, iss ja normalerweise warm.
Nicht dieses Jahr! 7° morgens war nicht nett.
Der Lauf geht neben asphaltierten Wegstrecken auf dem Flugplatz
auch durch schwergängigen Sand in der Sand- und Kiesgrube,

steile Abhänge rauf und runter

(OWL Läufer kennen den Tönsberg, diese Steigung mal 2),
durch schlammige Wassergräber, unwegsames Waldgebiet
und über 4 alte begrünte 10mtr hohe Bunker! (Auch Tönni x2),

davor aber noch mehrere gestaplete Baumstämme…

Diese Runde mit den netten Hindernissen darf man mal 3x laufen.
Da ich dieses Jahr noch beim Urbanathlon in Hamburg
und beim Lake Run Möhnesee gemeldet bin
dachte ich das Event kann man locker schaffen.
Das sind schwere Hindernisläufe und in Weeze „nur“ ein schwererer Crosslauf…
Zeit dachte ich an 52-55min, ok der Sieger benötigte 58min 😉
Da ich dieses Jahr  ja was vor habe, habe ich mit Parkour/Traceur angefangen.
Das hilft ungemein leicht und effizient über Hindernisse zu gelangen
oder hohe Mauern und Wände zu überwinden.
Kraft- und Konditionstraining tut sein Übriges..
Nach der ersten Runde, vor den Bunkern, war ich noch frohen Mutes,
den Lauf locker über die Bühne zu bringen.
Die Sand- und Kiesgrube war gut zu laufen bis auf die Böschung hoch
und die Wasserlöcher.
800mtr vor Ende der ersten Runde musste man dann über die Bunker.
Bei den ersten 2 noch Alles ok aber dann werden die Oberschenkel dick
und man benötigt die 800mtr auch zum erholen 😉

Also die nächsten beiden Runden etwas langsamer angehen……
Tempo konnte ich halten und kam dann nach 1:09:30
als Gesamt 19ter und 5ter der M45 ins Ziel.

Gestartet bin ich wieder für das Tiger Balm Team.
Als Fazit ein sehr schwerer aber auch schöner Crosslauf.

Dieses Jahr wegen des 10jährigen Jubiläums besonders nett
durch die Flugshows und die Kirmes.
Wann wird man bei jeder Runde
schon von alten Kampf- und Zivilflugzeugen begleitet 😉

Bilder….

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Strecke….

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Alpin Marathon Oberstaufen 2010

42,195KM, 1800 Höhenmeter, 34° Außentemperatur und 14% Steigungen sind die Eckdaten des wohl schwersten Marathons Deutschlands,
dem Alpin Marathon Oberstaufen 2010!
Profil
Bei schon morgendlich extrem warmen Temperaturen gingen 3 Sternchen an den Start um 8:30 Uhr um über den Hochgrat zu laufen, ein Sternchenläufer
nahm den 2/3 Marathon mit 29KM und 900 Höhenmetern unter die Laufschuhe.
Start ist auf 800mtr und geht nach einem knackigen Anstieg nach 2KM runter zum tiefsten Punkt nach Weissach mit 660mtr.
1
Von da geht es dann erst Mal ca 8KM nur Hoch zum Imberghaus auf 1200mtr, kurz runter auf 1100 um dann wieder zur Falkenhütte auf 1400mtr zu gehen.
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Da beginnt der Panoramatrail auf dem Grat zwischen Falken und Hochgrat. Jetzt gibt es eigentlich keine Wege mehr. Es geht über dicke Wurzelpfade und in den
Fels gehauene Stufen über 4 Gipfel zur Kontrolle und dem höchsten Punkt mit 1780mtr, zur Bergstation der Hochgratbahn.
5 6 7    8    (Links sieht man schön die Bergstation der Hochgratbahn, wo es noch hin geht)
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Bild: Hoch zur Station und Sicht von der Bergstation. Links hoch, Rechts die Treppe runter
Von der Station geht es jetzt ca 6KM einen Schotterweg runter auf 800mtr. Die Steigung des Weges kann man getrost mit dem Tönsberg vergleichen, halt nur 6KM lang….
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Bei KM 30 gibt es noch einen knackigen Anstieg zu einem welligen Naturerlebnisweg über Steibis wieder zurück nach Weissach. Vom tiefsten Punkt in Weissach darf
man noch Mal hoch von 660 auf 800mtr um dann die letzten 4KM durch den Kurpark und durch Oberstaufen zurück zum Ziel ins Stadion zu laufen.
Trotz der Hitze und der extremen Laufbedingungen durch die Steigungen kamen alle ins Ziel und labten sich an dem Deutschland Sieg und dem anschließendem Grillen.
Am Sonntag fuhr man mit der Seilbahn noch Mal hoch zum Hochgrat um noch die letzten 250mtr zum Gipfelkreuz zu wandern,
um dann den Abstieg vom Gipfel über Brunnenau zur Talstation zu bestehen.
Marathon:
Platz       StNr Name                             Klasse      Platz       Zeit 

50       39       PETERSILIE, Dirk            M 40      14       5:03:30

77       28       MEYER, Dieter                M 50      14       5:27:40

112     11       PESCHTRICH, Martin       M 45      24       5:59:09

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In der Mannschaftswertung im Marathon kam der Laufspass auf Platz 5

17. Jungfrau Marathon Interlaken 2009

Am 5. September starteten 4121 Läufer/innen aus 60 Nationen bei bestem Wetter in Interlaken in Richtung Kleine Scheidegg unterhalb von Eiger, Mönch und Jungfrau.

Dieses Dreier-Massiv ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

Die Jungfrau liegt über 4000 Meter über dem Meeresspiegel und ist Namensgeber

des Jungfrau-Marathons.

Bilder unter  http://parsley.zenfolio.com/p268079716

Zeitungsbericht NW: Jungfrau

Berichte zur Jungfrau gibt es viele Berichte, es gehen ja ca. 60 Nationen an den Start mit insgesamt  4121 Teilnehmer.
Wetter war sehr schlecht vorhergesagt, Schneefall aus 2000 Höhenmeter und Dauerregen im Tal.
Also lange Klamotten an, Handschuhe und Mützen eingepackt und zum Start.
Super, Sonne kommt raus und es wird schön warm. Lange Sachen aus und umgebunden.

Vom Start an geht es bis ca. km25 erst Mal flach los, naja knapp 230Höhenmeter halt  😉


Da beginnen die harten Prüfungen der Steigungen. 1600 Höhenmeter auf ca. 17km.
Von Lauterbrunnen bis Wengen läuft man auf ca. 5km 500 Höhenmeter.

Bis zur Wengernalp noch Mal 600 Höhenmeter auf 5km.

 

Danach kommt der Höhepunkt der Strecke, das Passieren der Eigermoräne.

 

Man hört schon den alljährlich anwesenden Dudelsackspieler auf das herannahende Ziel aufmerksam machen.

Bei KM40 hat man den höchsten Punkt, die Locherfluh, erreicht.

Von da locker 42,195km bergab zum Ziel über die Ziellinie.

Da ist dann chillen angesagt. Man labt sich an Schokolade, Linzertörtchen geht Duschen, zur Massage und hört sich in der Sonne liegend die Alphornbläser an.

Über Allem thronen Eiger, Mönch und Jungfrau mit einem der schönsten Panoramen!

Ach ja, gelaufen sind wir ja auch….

Dirk Petersilie          4:53:05 Gesamt 1183er und in der M40 294er

Martin Peschtrich    5:05:27 Gesamt 1518er und in der M45 313er

Dieter Meyer             5:07:28 Gesamt 1569er und in der M50 216er

Der Cup wurde mit diesen Platzierungen beendet:

Dirk Petersilie          14:49:58,1 Gesamt 52er und in der M40 23er

Dieter Meyer             15:22.58,8 Gesamt 65er und in der M50 17er

Martin Peschtrich    15:53.03,6 Gesamt 79er und in der M45 35er

Den Cup erreichten 30 Frauen und 146 Männer

Bilder unter  http://parsley.zenfolio.com/p268079716

Dirk

LGT Alpin Liechtenstein 2009

LGT Alpin in Liechtenstein

Zeitungsbericht NW: LGT 090611_NW-SH

Marathon mit 1850 Höhenmeter, der höchste Punkt 1770 Meter hoch.

Es ging von Bendern über Vaduz nach Malbun. 

 
Start war um 9 Uhr bei Wolken verhangenem Himmel.
Geregnet hatte es erstmal bis kurz vor dem Start, in Malbun die ganze Nacht und
ein Fön-Sturm riss das Duschzelt in Malbun über Nacht an den Grund.
Es war recht nasskalt und knapp 20 Minuten nach dem Start setzte der Regen wieder ein.
Erstmal ging es „schön“ am Rhein lang…
Oberhalb von Vaduz zog dann richtig schön der Nebel hoch in den Berg.
Der Regen wurde stärker und ich zog über meine komplett durchnässten Sachen die Windjacke um nicht zu stark auszukühlen.
Der Boden wurde immer schlammiger und man freute sich auf Asphalt.
Der Regen blieb über die ganze Rennzeit und es gab wohl Keinen der keine durchgefrorenen Finger, Nasenspitzen
oder sonst was hatte.
Es war „Arschkalt!“
Man fragte sich immer wieder: “ Was macht Du hier???“
Ich kann mich aber an Niemanden erinnern der mir ne Kanone an den Kopf gehalten hat 😉
Also weiter!
Zwischendurch passierte man immer wieder Schneefelder, wo die Luft einen noch mal richtig durchkühlte.
An den Verpflegungsständen war man auf Hilfe andere angewiesen, die einem das Powergel aufmachten.
Kein Gefühl mehr in den Händen.
Einer fragte mich :“Sorry, kannst Du meine Schnürsenkel zu machen?“
Als er meine Finger sah : „Ok, laß mal.“
Eine Zuschauerin erbarmte sich.
Vor der „Halbmarathon Plus“ Marke stand auf einmal mein Schweizer Kumpel aus dem Klappcaravanforum völlig
durchnässt vor mir. Er war mit dem Mountainbike zum Marathon gekommen um mich anzufeuern.
Er sagte das er eigentlich noch zum Ziel gekommen wäre aber bei dem Wetter.
Bei der „Halbmarathon Plus“ Marke (~25km) kann man aussteigen und die Wertung „Halbmarathon Plus“ bekommen.
Neeeee, so weit gefahren und dann nur nen Halben, geht gar nicht!
Ab Kilometer 34 kein Gefühl mehr in den Beinen, das war auch gut so, es kamen noch einige schwere Bergpassagen und bergab Strecken.
So konnte ich die ganze Zeit durchlaufen, so die Steigung und die Läufer vor Einem das zuließen.
In Malbun läuft man auf die Kilometermarke 37 auf und kann den Schweiß der Zieleinläufer fast riechen. so nah ist man Denen.
Man hört die Durchsagen wer alles gerade ins Ziel läuft und wird auf eine 5km lange Extrarunde um Malbun geführt bevor man ins Ziel läuft 😦
Auch auf diesen 5km nur Rauf und Runter.
Die letzten 1,5km dann nur noch runter Richtung Ziel.
Vor dem Ziel noch das obligatorische Zielfoto: „Ziel, ick seh Dir!“
Die Zuschauer sichtlich Spaß daran dass Einer vor dem Ziel stehen bleibt und ein Bild vom Ziel selbst macht 😉
Dann von Links der Spruch: „Dirk, weiter, ab ins Ziel!“
Ich schaue über die Bande und da ist Peter wieder, mein Schweizer Kamerad, ist er doch ins Ziel gekommen, Super!
Mit der Zeit von 4:45:15 bin ich überglücklich und Stolz es geschafft zu haben.
Meine beiden Laufpartner kommen mit 4:51 Std und 4:56 Std über die Ziellinie.
Am Getränkestand hole ich zitternd erst mal eine Boullion für Peter und Mich.
Jetzt sehe ich auch das er zittert wie Espenlaub und sage ihm er solle zusehen trockene Klamotten zu bekommen.
Er sagt er müsse noch 11km ins Tal, das steht sein Auto.
Ich verabschiede mich und gehe ja jetzt unter die waaaarme Dusche.
Die Organisatoren haben es geschafft das Duschzelt 100% wieder herzurichten und die Duschen sind Top!
Das war der schwerste und grenzwertigste Marathon bis jetzt.
To be continued 😉
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